Klassikzeit: Peter De Caluwe stellt Programm der kommenden Saison von La Monnaie vor.

„Das Harmoniemodell eines Opernhauses wie La Monnaie als Vorbild für die Gesellschaft“: Dies ist das Statement von Direktor Peter De Caluwe für die Saison 2017-2018. Das zeigt sich am Programm, an Werken wie „Lohengrin“, „Dialogues des Carmelites“ oder der Dallapiccola Oper „Il Prigionero“.

Peter de Caluwe

Peter de Caluwe

Dabei möchte De Caluwe mit Empathie und Humanismus die Sache angehen, nicht mit dem gehobenem Zeigefinger. Er legt auch Wert auf pädagogisch begleitende Projekte, denn Kultur kommt nach seinem Empfinden in der allgemeinen Schulausbildung viel zu kurz.

Die kommende Saison ist auch rein praktisch wichtig für La Monnaie. Die großen Umbauarbeiten im Stammhaus werden Ende Mai abgeschlossen sein und La Monnaie kann die kommende Spielzeit wieder im Stadtzentrum anbieten.

Insgesamt wartet die Monnaie neben Konzerten, Rezitalen, Kammermusik und Tanz mit zwölf Opern auf (darunter sind drei Doppelabende). Die Saison beginnt mit der Erstaufführung der neuen Kreation von Philippe Boesmans „Pinocchio“, es folgen neben den schon genannten Werken Entdeckungen wie Wolfgang Rihms „Das Gehege“, aber ebenso Hits wie die beiden Verismo-Klassiker: Cavalleria Rusticana und Il Paggliacci.

In der BRF-Klassikzeit spricht Hans Reul mit Brüssels Operndirektor Peter De Caluwe.

Audiobeitrag

Klassikzeit von Donnerstag, dem 30. März 2017

Recitar! … Vesti la giubba – Szene 4 aus „Pagliacci“
(R. Leoncavello)
Kosé Cura, Canio
Royal Concertgebouw Orchestra
Ltg. Riccardo Chailly
DECCA

Ah se il crudel periglio aus der Oper in drei Akten „Lucio Silla“
(G. deGamerra)
Natalie Dessay, Sopran
Orchestra Of The Age Of Enlightenment
Ltg. Louis Langrée
VIRGIN CLASSICS

Vorspiel zum 1. Aufzug aus „Lohengrin“
(R. Wagner)
The MET Orchestra
Ltg. James Levine
DGG

Nr. 12 Finale: „O welche Lust, in freier Luft“ aus „Leonore oder der Triumph der ehelichen Liebe“
(L.v. Beethoven)
Rob Burt, 1. Gefangener
Colin Campbell, 2. Gefangener
The Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Ltg. John Eliot Gardiner
ARCHIV

Anfang aus „Der wunderbare Mandarin“ Op. 19
(B. Bartok)
Chicago Symphony Chorus
Chicago Symphony Orchestra
Ltg. Pierre Boulez
DGG

Zweites Lockspiel/Der Mandarin tritt ein und bleibt unbeweglich in der Türe stehen aus „Der wunderbare Mandarin“ Op. 19
(B. Bartok)
Chicago Symphony Orchestra and Chorus
Ltg. Pierre Boulez
DGG

Hans Reul - Bild: Laurie Dieffembacq (belga)

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