Klassikzeit: Erster Concours Reine Elisabeth für Cello

Nach Violine, Klavier und Gesang steht jetzt erstmals das Cello auf dem Programm des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs. Vom 8. Mai bis 3. Juni finden in Brüssel die drei Runden statt, bis der Sieger des ersten Cello-Wettbewerbs bekannt gegeben werden kann.

Cello aus dem 17. Jahrhundert

Über 200 Kandidaturen waren eingegangen. Dies zeigt schon, dass die Veranstalter des Concours mit der Idee, neben Violine, Klavier und Gesang auch einen Wettbewerb für das Cello anzubieten, den richtigen Weg eingeschlagen haben. 70 Kandidaten wurden zur ersten Runde zugelassen, die vom 8. bis 13. Mai in Flagey stattfindet. Danach geht es im bewährten Rhythmus mit 24 Halbfinalisten und 12 Finalisten weiter.

Die Jury ist wie bei den anderen Wettbewerben prominent und international besetzt. So werden unter anderem Gary Hoffman, Mischa Maisky, Gautier Capuçon, Natalia Gutman, Pieter Wispelwey und David Geringas zur Jury gehören – eine beeindruckende Liste.

Beim Halbfinale wird in bewährter Art und Weise das Orchestre Royal de Chambre de Wallonie die Kandidaten begleiten (Haydn- oder Boccherini-Konzert) und erstmals wird in diesem Jahr das Brussels Philharmonic die Begleitung der Finalisten im Palais des Beaux-Arts übernehmen.

In der BRF-Klassikzeit spricht Hans Reul mit Nicolas Dernoncourt, Künstlerischer Koordinator des Concours, Stéphane Denève (Dirigent des Brussels Philharmonic), Gary Hoffman (Jurymitglied und Professor für Cello an der Chapelle Reine Elisabeth) sowie Annelies Van Parys (Komponistin des Pflichtwerks im Halbfinale).

Alle Informationen gibt auf der Webseite des Concours Reine Elisabeth.

Audiobeitrag

Klassikzeit von Mittwoch, dem 5. April 2017

3. Finale: Allegro molto aus dem Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Hob. VIIb: I
(J. Haydn)
Chamber Orchestra Of Europe
Ltg. & Cello Mischa Maisky
DGG

Allegretto aus dem Konzert Nr.1 für Cello und Orchester in Es Op. 107
(D. Shostakovich)
Pieter Wispelwey, Cello
Australian Chamber Orchestra
Ltg. Richard Tognetti
CHANNEL CLASSICS

3. Finale (Allegro moderato) aus dem Cellokonzert in H-Moll Op. 104
(A. Dvorak)
Heinrich Schiff, Violoncello
Concertgebouw Orchestra, Amsterdam
Ltg. Sir Colin Davis
PHILIPS

Moderato aus dem Konzert für Violoncello und Orchester Op. 68
(W. Walton)
Julian Lloyd Webber, Violoncello
Academy Of St. Martin In The Fields
Ltg. Sir Neville Marriner
PHILIPS

Flammenschrift
(G. Connesson)
Brüssels Philharmonic
Ltg. Stéphane Denève
DGG

Hans Reul - Illustrationsbild: Nic Bothma (epa)

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