Chansons, Lieder und Folk: Gast im Studio: Jacques Stotzem

Jacques Stotzem ist bekannt für handgemachte Musik, und dies bringt er mit dem Titel seiner neuesten CD auch dezidiert zum Ausdruck: „Handmade“. Hier stellt er zehn neue Kompositionen vor, die während des ersten Lockdowns entstanden sind.

Für Jacques Stotzem war das vergangene Jahr, wie für alle Musiker, ein außergewöhnliches Jahr. Stotzem ist an und für sich ständig auf Tournee und jetzt war Generalpause angesagt. Jacques Stotzem bot für seine Fans Online-Facebook-Konzerte an, die auf großen Zuspruch stießen.

Außerdem entstanden neue Stücke, die auch Hoffnung machen sollen, wie zum Beispiel „Lueur d‘espoir“ oder „Les Beaux jours…“. Und Jacques geht auch „back to the roots“, denn einige Kompositionen sind sehr von Blues oder Ragtime beeinflusst. Das Album kann unter order@stotzem.com bestellt werden.

Im zweiten Teil der Sendung stellen wir im Gespräch mit der norwegischen Sängerin und Kantele-Spielerin Sinikka Langeland ihre neue CD „Wolf Rune“ vor. Wunderbare Songs und Instrumentalstücke, die dem Titel entsprechend dem Geheimnis der Wölfe folgt und uns die naturbelassene Schönheit ihrer Heimat nahe bringt.


Jazztime: Neues von Greg Lamy und vom Label Jazzhausmusik

Bei Jazzhausmusik erscheinen zwei interessante CDs: Das Trio A.R.K. begeistert mit der Lust an ungeraden Metren und polyrhythmischen Strukturen. Village Zone lässt die Musik des neapolitanischen Sängers Peppino di Capri auf neue und sehr originelle Weise wieder aufleben.

Die vorgestellten CDs:

  • Greg Lamy: Observe the silence (Igloo)
  • Hjortron: Skatefolk (QFTF)
  • A.R.K.: Music by Endangered Species (Jazzhausmusik)
  • Village Zone: Saluti a Peppino (Jazzhausmusik)

Klassikzeit: CD-Neuerscheinungen mit Werken aus Renaissance und Barock

2021 jährt sich zum 500. Mal der Todestag des Komponisten Josquin Desprez. Das britische Vokalensemble Stile Antico stellt Desprez ins Zentrum der CD „The Golden Renaissance“. Unter anderem singt Stile Antico eines der Meisterwerke Desprez‘, die Missa Pange Lingua. Eine großartige Interpretation. (Decca)

Nach Versailles entführt uns das Orchestre de l’Opéra Royal mit den „Leçons des Ténèbres“ von François Couperin. Als Solistin ist unter anderem die aus Malmedy stammende Sophie Junker zu hören. (chahteau de Versailles)

Marin Marais war als Gambist in Versailles unter Ludwig XIV tätig. François Joubert-Caillet und das Ensemble L’Achéron stellt auf einer vier CDs umfassenden Box das Dritte Buch der Stücke für Bassgambe vor. (Ricercar)

Bach gibt es drei Mal in der Klassikzeit: Der 25-jährige Pianist Aaron Pilsan bringt eine Doppel-CD mit dem Ersten Buch des Wohltemperierten Klaviers heraus. Eine sehr detailgenaue und frische Interpretation (alpha classics). Das Ensemble Phantasm setzt seine Bach-Aufnahmen fort mit dem Well-Tempered Consort – II. Das Zweite Buch des Wohltemperierten Klaviers in einer Fassung für Streicher (Linn). Noch ungewöhnlicher ist die Saxophon Quartett Bearbeitung der Goldberg Variationen von Bach: Das Berlage Saxophone Quartet überrascht mit dieser ungewöhnlichen aber durchaus stimmigen Wiedergabe (MDG).


Klassikzeit: Mahler im Konzertsaal?

Gustav Mahler (Bild von 1892)

Gustav Mahler (Bild von 1892)

Wann gab es zum letzten Mal die Aufführung einer Mahler-Sinfonie im Konzertsaal? Kaum ein anderer Sinfoniker verlangt eine solche Besetzung wie Gustav Mahler. Es müssen ja nicht immer die berühmten „Tausend der „so genanten“ Sinfonie Nr 8 Mahlers sein, mit Riesenorchesterapparat, mehrere Chören und Kinderchören sowie acht Solisten. Jede Mahler-Sinfonie füllt die größten Bühne der größten Konzertsäle.

Mahler liebte das Monumentale, konnte aber auch die intimsten Momente in kleiner Besetzung vorsehen. Dieser Gegensatz, diese Ergänzung, diese Entwicklungen machen das Besondere seiner Werke aus.

Aber Mahlers Sinfonien weisen noch weitere Eigenheiten auf. Gustav Mahler liebte es Folklore einfließen zu lassen, griff auf seine Kindheitserinnerungen der vorbei marschierenden Militärkapellen zurück oder nahm Elemente der Klezmermusik auf.

In der Klassikzeit stellen wir einige spezifische Elemente der Mahler-Sinfonik vor. In der Hoffnung, diese Sinfonien bald wieder live im Konzertsaal erleben zu können.


Klassikzeit: And love said… Jodie Devos stellt CD mit englischen Songs vor

"And Love Said" von Jodie Devos (Cover: alpha)

Cover: alpha

Seit ihrem Erfolg beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb 2014 (Jodie Devos belegte den zweiten Platz) ist die belgische Sopranistin auf vielen Opernbühnen zu Hause, sei es La Monnaie in Brüssel, die Königliche Oper der Wallonie, die Pariser Opernhäuser (Garnier, Bastille, Théâtre des Champs-Elysées, Opéra Comique) oder die Opern von Toulouse, Montpellier und viele andere mehr. Jodie Devos begeistert mit ihrer leichten Koloratur.

Auf CD begeisterte sie mit ihren Interpretationen der virtuosen Koloraturarien von Jacques Offenbach. Das ebenfalls bei alpha erschienene Album wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Jetzt widmet sich Jodie Devos dem englischen Liedrepertoire.

Mit ihrem Pianisten Nicolas Krueger kreiert Jodie Devos intimste Momente mit Songs von Komponisten wie Benjamin Britten, Ivor Gurney oder William Walton, die jeweils mit Zyklen vertreten sind. Als Weltpremiere stellt Devos zwei Songs von Patrick Leterme vor nach Texten von Oscar Wilde. Und mit Germaine Tailleferre und Irene Poldowski sind auch zwei Komponistinnen vertreten. Als Schlusspunkt zeigt Jodie Devos auch ihre Liebe zur Popmusik mit ihrer Aufnahme des Freddie-Mercury-Songs „You take my breath away“.


Chansons, Lieder und Folk: CD Neuerscheinungen

Die vorgestellten CDs

  • Stefan Weitkus & Kleinod: den Träumen Grund (www.stefanlied)
  • Micha Schlüter: Der Teufel nimmt nur Bares (Timezone Records)
  • Lana Del Rey: Chemtrails over the Country Club (Polydor)
  • Ian Melrose – Uwe Neumann: Heine gets the goove (Timezone Rcords)
  • Rainer Thielmann: Sonderglück (sonderglueck.de)

Ein Weg Von Morgen
(S. Weitkus/ Kleinod)
Stefan Weitkus & Kleinod
Not on label

Weiss Er Schon
(S. Weitkus/ Kleinod)
Stefan Weitkus & Kleinod
Not on label

Fähre
(M. Schlüter)
Micha Schlüter
Timezone records

Steppenlicht
(M. Schlüter)
Micha Schlüter
Timezone records

Yosemite
(L. del Rey)
Lana Del Rey
Umd/ Polydor

For Free
(L. del Rey)
Lana Del Ray
Umd/ Polydor

Rückschau
(I.Melrose/U.Neumann)
Ian Melrose
Uwe Neumann
Timezone Records

Ein Meer Aus Liebe
(I.Melrose/U.Neumann)
Ian Melrose
Uwe Neumann
Timezone Records

Comme Des Enfants
(Coeur des pirate)
Coeur des pirate
Le Pop

jwd
(R.Thielmann)
Rainer Thielmann
Timezone Records

Freilos 2
(R.Thielmann)
Rainer Thielmann
Timezone Records

Der Weg
(H.Grönemeyer)
Herbert Grönemeyer
Grönland Records

Les Beaux Jours
(J.Stotzem)
Jacques Stotzem
Acoustic Music Records


Jazztime: I Silenti – den Sprachlosen eine Stimme geben

Fabrizio Cassol (Saxophonist von Aka Moon) hat in den letzten Jahren regelmäßig neue Projekte ausgehend von Musik des Barocks oder der Klassik präsentiert, oftmals in Zusammenarbeit mit dem Choreographen Alain Platel.

Sein aktuelles Bühnenprojekt gibt den Sinti und Roma eine Stimme. Das Album und die Bühnenaufführung, die coronabedingt noch nicht gezeigt werden konnte, hat er gemeinsam mit dem Violinisten und Sänger Tcha Limberger erarbeitet. Musikalischer Ausgangspunkt sind Madrigale von Claudio Monteverdi. „I Silenti“ ist eine berührende und aufwühlende Produktion. (Instinct)

Der Pianist Vijay Iyer bringt eine neue wunderbare Trio-CD heraus. Auf „Uneasy“ stellt Iyer neue Interpretationen von Eigenkompositionen der letzten 20 Jahre vor, technisch perfekt und musikalisch durchgehend überzeugend. (ECM Records)


Klassikzeit: Neue Orchester-CDs

„Paris“ – bei diesem CD-Titel erwartet man vielleicht einige Hits des französischen Repertoires. Aber Hillary Hahn hat mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck ein sehr reizvolles Programm zusammengestellt, dass eben nicht dem Klischee entspricht.

Mit der ihr eigenen makellosen Tonsprache und Perfektion interpretiert Hillary Hahn als einziges „französisches“ Werk das berühmte Poème von Ernest Chausson. Dazu das Violinkonzert Nr. 1 von Sergeï Prokofiev, das 1923 in Paris uraufgeführt wurde und eine Weltersteinspielung der Serenade des finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara, das ebenfalls für Paris entstand. (DGG)

Zurecht trägt die neue CD des Singapore Symphony Orchestra den Titel „Russian Spectacular“. Was könnte spektakulärer sein als die vorgestellten Werke von Mussorgsky (Bilder einer Ausstellung und Nacht auf dem kahlen Berge), Balakirew (Islamey) und Borodins Polowetzer Tänze. (BIS)

Außerdem stellen wir Auszüge aus einer Jacques Ibert gewidmeten CD der Brandenburger Symphoniker (MDG) und einem Bruckner-Album des Gewandhaus Orchesters Leipzig unter der Leitung von Andris Nelsons (DGG) vor.

3 Satz
aus Violinkonzert Nr. 1
S.Prokofjew
Philarmonisches Orchester von Radio France
Ltg. Mikko Franck
Solistin Hilary Hahn
DGG

Serenade Pour Mon Amour
E.Rautavaara
Philarmonisches Orchester von Radio France
Ltg. Mikko Franck
Solistin Hilary Hahn
DGG

Night On The Bare Mountain
M.Mussorgsky
Singapore Symphony Orchester
Ltg. Lan Shui
Bis

Islamey
M.Balakirev
Singapore Symphony Orchester
Ltg. Lan Shui
Bis

No.I Calme
aus Escales
J.Ibert
Brandenburger Symohiniker
Ltg. Peter Gülke
MDG

3. Satz, Scherzo
aus der 2. Symphonie
A.Bruckner
Gewandhausorchester Leibzig
Ltg. Andris Nelson
DGG


Klassikzeit: Rhythmische Urgewalt und klassische Moderne – Zum 50. Todestag von Igor Strawinsky

Igor Strawinsky, Jahrgang 1882, stammt aus einem musikalischen Elternhaus. Früh erhielt er ersten Klavierunterricht, interessierte sich aber bald für die Oper. Strawinskys Vater war Opernsänger und so besuchte er mit 16 Jahren mehrmals die Woche Opernaufführungen. Bald folgen erste Kompositionsversuche.

Sein wichtigster Lehrer war Nikolai Rimsky-Korsakov und es entstehen die ersten regulären Kompositionen. Der Durchbruch gelingt 1909 mit „Feu d‘artifice“.

Im selben Jahr lernt er Sergeï Diaghilev, den Impressario der Ballets Russes, kennen und schreibt in Folge seine drei bedeutenden Ballette „Der Feuervogel“ (1909), „Petruschka“ (1911) und „Le Sacre du printemps“ (1913). Mit seiner wild-packenden unregelmäßigen Rhythmik, seinen Dissonanzen und ungewohnten Orchesterfarben wird „Le sacre“ zu einem der größten Theaterskandale, wohl mehr wegen der Choreographie Nijinskys als der Musik. Heute zählt der „Sacre“ zu den bedeutendsten Tonschöpfungen des 20. Jahrhunderts.

Die Zeit des Ersten Weltkriegs verbringt Strawinsky mit seiner Familie in der Schweiz. Zum Lebensunterhalt komponiert er unter anderem „L’Histoire du Soldat“, ein Werk, das auch von einer kleinen Wanderbühne aufgeführt werden kann.

Nach Kriegsende ziehen sie nach Paris und Strawinsky findet um 1920 in der Musik der Klassik und des Barocks eine neue Inspiration. Es ist der Beginn seiner neoklassizistischen Phase, die in „Pulcinella“ und der „Psalmen-Symphonie“ ihren schönsten Ausdruck fanden.

1939 werden die USA zur neuen Heimat Strawinskys. Er erhält eine Gastprofessur in Harvard, zieht nach Hollywood, aber es kommt nicht zur Zusammenarbeit mit der Filmindustrie. Stattdessen begeistert er sich für den Jazz und schreibt für den Klarinettisten und Big-Band-Leiter Woody Herman das „Ebony Concerto“.

In den 1950er Jahren wagt er sich an die Zwölftontechnik, unter anderem in den „Variations Aldous Huxley in memoriam“ aus dem Jahr 1963. Igor Strawinsky stirbt am 6. April 1971 in New York. Seine letzte Ruhestätte findet er auf der Friedhofsinsel von Venedig, ganz in der Nähe seines früheren Förderers Sergeï Diaghilev.

„Feuerwerk“
Fantasie für Orchester, op.4
(I.Strawinsky)
Chicago Symphony Orchestra
Ltg.: Pierre Boulez
DGG

V. Danse infernale de tous les sujets de Kachtcheï
aus Suite „Feuervogel“
(I.Strawinsky)
St. Petersburg Philharmonic Orchestra
Ltg.: Vladimir Ashkenazy
Decca

Introduction (Lento)
Vorboten des Frühlings, Tanz des jungen Mädchens
Spiel der Entführung
aus erster Teil „Le Sacre du Printemps“, die Anbetung der Erde
(I.Strawinsky)
Israel Philharmonic Orchestra
Ltg.: Leonard Bernstein
DGG

Ouverture: Allegro moderato
aus „Pulcinella“
(I.Strawinsky)
Royal Concertgebouw Orchestra
Ltg.: Riccardo Chailly
Decca

Marsch der Soldaten
aus „L‘Histoire du Soldat“ (Die Geschichte der Soldaten)
(I.Strawinsky)
Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks
Ltg.: Lorin Maazel
RCA

Exaudi orationem meam, Domine
aus „Psalmen-Symphonie“ für Chor und Orchester
(I.Strawinsky)
Rundfunkchor Berlin
Berliner Philharmoniker
Ltg.: Pierre Boulez
DGG

I. Allegro moderato
aus „Ebony Concerto“
(I.Strawinsky)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Ltg.: Vladimir Ashkenazy
Decca

Trio
Finale
aus 2. Akt, 2. Szene „The Rake‘s Progress“
(I.Strawinsky)
Deborah York (Anne)
Ian Bostridge (Rakewell)
Anne Sofie von Otter (Baba)
The Monteverdi Choir
London Symphony Orchestra
Ltg.: John Eliot Gardiner
DGG

„Variations“
Aldous Huxley in memoriam
(I.Strawinsky)
London Sinfonietta
Ltg.: Oliver Knussen
DGG

Szene2: Danse Russe
aus „Petrushka“
(I.Strawinsky)
Jacques Zoon, Flöte
Peter Masseurs, Trompete
Ruud van den Brink, Piano
Royal Concertgebouw Orchestra
Ltg.: Riccardo Chailly
Decca


Klassikzeit: Lütticher Oper startet mit „La Traviata“ Streaming-Reihe

Abgesehen von einigen Aufführungen von Puccinis „La Bohème“ im September 2020 gab es in der Lütticher Oper seit März vergangenen Jahres keine Aufführungen mehr vor Publikum. So konnte es nicht weitergehen, sagte Speranza Scappucci, die Chefdirigentin in Lüttich. „Wie eine Fußballmannschaft müssen auch ein Orchester und ein Chor gemeinsam musizieren respektive singen. Das kann kein noch so intensives Proben zuhause ersetzen.“

Und so lancierte Scappucci die Idee zur Streaming-Serie, die am Donnerstag, den 8. April mit „La Traviata“ startet. Es ist eine semikonzertante Produktion mit internationaler Starbesetzung. Patricia Ciofi singt die Violetta. Bis zum 17. April kann die Produktion auf der Webseite der Königlichen Oper der Wallonie abgerufen werden.

Danach folgen 14 weitere Konzert- und Opernaufführungen. So dirigiert Scappuccis Vorgänger Paolo Arrivabeni Ende April bis Anfang Mai das Orchester in Werken von Mozart, Schubert und Tschaikowsky. Danach folgt die Hamlet-Produktion mit Jodie Devos, Marc Laho und Lionel Lhote, die kurz vor dem zweiten Lockdown zur Aufführung bereit war.

Alle Infos finden Sie unter operaliege.be. Die Produktionen werden entweder gratis oder zu sehr moderaten Preisen von fünf bis acht Euro angeboten.

Akt 1: Preludio
aus „La Traviata“
(G.Verdi)
Berliner Philharmoniker
Ltg.: Claudio Abbado
DGG

Libiamo ne‘ lieti calici
aus „La Traviata“
(G.Verdi)
Kiri Te Kanawa
Alfredo Kraus
Orchestra & Chorus of the Maggio Musicale, Florence
Ltg.: Zubin Mehta
Philips

3. Scena ed Aria: „E strano! È strano! – Ah, fors‘è lui – Follie! Delirio vano è questo!“
„Sempre libera“
aus „La Traviata“
(G.Verdi)
Anna Netreboko, Sopran (Violetta)
Saimir Pirgu, Tenor (Alfredo)
Mahler Chamber Orchestra
Ltg.: Claudio Abbado
DGG

Akt 2: Scena, aria e cabaletta: Lunge da lei… De‘ miei bollenti spiriti…
O mio rimorso
aus „La Traviata“
(G.Verdi)
Rolando Villazon, Tenor (Alfredo)
Münchner Rundfunkorchester
Ltg.: Marcello Viotti
Virgin Classics

Akt 2: Di provenza il mar… Né rispondi… No, non udrai rimproveri
aus „La Traviata“
(G.Verdi)
Thomas Hampson, Bariton
Orchestra of the Age of Enlightenment
Ltg.: Richard Armstrong
EMI Classics

Mais quelle est cette belle
Pâle et blonde
aus „Hamlet“
(A.Thomas)
Kathleen Battle, Sopran
Orchestre et choeur de l‘Opéra Bastille
Ltg.: Myung-Whun Chung
DGG