Verbrauchertipp: Unerträgliche Hitze in der Wohnung

Der Sommer hat bisher schon zwei Mal ordentlich Gas gegeben: Im Juni kratzte das Thermometer vielerorts an der 30-Grad-Marke und in der letzten Juliwoche sogar an der 40-Grad-Marke. Bernd Lorch von der Verbraucherschutzzentrale Ostbelgien meint, dass man man schon eine Menge tun kann, um der Hitze ein Schnäppchen zu schlagen.

Hitzerekord (Foto: Damien Meyer, AFP)

Hitzerekord (Foto: Damien Meyer, AFP)

Hitze abwehren

Erstes Ziel sollte sein, die Hitze erst gar nicht in die Wohnung hereinzulassen. Tagsüber sollte man Fenster und Türen geschlossen halten, so kommt die warme Luft gar nicht erst in die Wohnräume. Am besten früh morgens und spät abends kräftig lüften, am besten ist noch die Nachtlüftung. Also die Fenster weit öffnen, um für Durchzug zu sorgen. Und in diesem Falle am besten so lange lüften, wie es nur geht.

Also diejenigen, die Rollläden, bzw. Jalousien besitzen, sind eindeutig im Vorteil. Die vor allen Dingen bei heftiger Sonneneinstrahlung runterlassen.

Dachfenster sind ja besonders anfällig für enorme Hitzeeinstrahlung. Wer die Möglichkeit besitzt, von außen einen Sonnenschutz anzulegen, der sollte dies nutzen. So gelangt die Wärme erst gar nicht in den Raum. Wenn man einen Sonnenschutz nur Innen anbringen kann, dann sollte man darauf achten, dass man auf Systeme mit weißen oder reflektierenden Oberflächen zurückgreift. Je höher die Reflektion, desto besser ist der Schutz gegen Überhitzung. Man kann auch ein einfaches weißes Tuch von außen anbringen.

Ventilator oder Klimagerät

Also Ventilatoren sind schon mal eine gute Alternative zu teuren Klimageräten und sorgen schon mal für ein bisschen Wind und Abkühlung. Denn bewegte Luft fühlt sich einfach kühler an. Ventilatoren gibt es schon ab 20 Euro im Handel zu kaufen.

Klimageräte sind schon recht teuer und kühlen häufig weniger, als erwartet. Hier gibt es zwei verschiedene Modelle: Da haben wir zum einen die Kompaktgeräte, wo ein Abluftschlauch durchs offene Fenster oder durch eine Tür gesteckt werden kann. Die kosten so um die 1000 Euro und verbrauchen viel Strom. Dann gibt es noch die Splitgeräte. Diese können nur von Fachpersonen installiert werden.

Und das ist ja auch wieder ein großer Kostenfaktor und ist abhängig von der Raumgröße, der Fenstergröße. Wie sind die Außenwände isoliert? Und so weiter und sofort.

Elektrogeräte geben Hitze ab

Natürlich produzieren Elektrogeräte im Dauerbetrieb Wärme. Das gilt für Lampen, Kühlschränke, Fernseher, Receiver oder Computer. Hier am besten den Stecker ziehen, falls man das eine oder andere Gerät über einen längeren Zeitraum nicht braucht, statt nur im Stand-by-Modus zu lassen. Das spart übrigens eine ganze Menge Strom.

Und wer noch alte Glühlampen hat, der sollte diese durch LEDs ersetzen.

Weitere Infos finden Sie auch im Netz unter vsz.be

Infos: Bernd Lorch, Verbraucherschutzzentrale Ostbelgien

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