Verbrauchertipp: Lern-Landschaften versus Klimagipfel in Paris

Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein wesentlicher Baustein, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern.

Bernd Lorch bei dem 6. Forum Lern-Landschaften in Sion

Bernd Lorch bei dem 6. Forum Lern-Landschaften in Sion

Von der Öffentlichkeit hierzulande kaum wahrgenommen, fand letzte Woche im beschaulichen Sion, knapp 300 Kilometer von Paris entfernt, ein etwas kleinerer Gipfel statt und zwar das 6. Forum zum Thema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“. Das Ganze stand unter dem Motto „Lern-Landschaften“ mit einem direkten Bezug zum Klimagipfel in Paris.

Es handelte es sich hier auch um ein Netzwerktreffen im Rahmen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Großregion – sprich Deutschsprachige Gemeinschaft, dann die deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland, aus Frankreich die Region Elsass-Lothringen, das Großherzogtum Luxemburg und die Wallonische Region saßen ebenfalls mit am Tisch.

Die Verbraucherschutzzentrale Ostbelgien spielt auf Netzwerkebene im organisatorischen Bereich auch mit. Gemeinsam mit Elisabeth Udelhoven von natagora/BNVS habe ich als Vertreter der VSZ einen Workshop zum Thema „Global Player“ geleitet, wo es um das Thema „Nachhaltigkeit“ in seinen verschiedenen Dimensionen geht.

Das Spiel Global Player

Global Player ist ein Brettspiel und wir bieten es sowohl in französischer als auch in deutscher Sprache kostenlos an. Sinn und Zweck des Spiels ist, dass die Spieler (Jugendliche und Erwachsene) sich Gedanken machen über ihr eigenes Konsumverhalten. Denn jede Handlung, jedes Konsumverhalten, egal in welche Richtung, hat Auswirkungen auf die Umwelt also auch auf das Klima.

Im Grunde ist es so, dass jeder Spieler in eine bestimmte Rolle schlüpft: sei es Busfahrer, Bürgermeister oder auch Umweltaktivist oder Krankenpfleger. Jeder soll je nach Interesse und Lebenseinstellungseine Rolle spielen, so gut es geht. Das Interessante an diesem Spiel ist, mal die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und natürlich auch die Diskussionen, die den Spielfluss beleben.

Bildung für Nachhaltigkeit und Klimagipfel

Bildung für nachhaltige Entwicklung soll Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln. Sie soll auch die Menschen in die Lage versetzen, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt. Das ist so im Großen und Ganzen die offizielle Version.

Dabei geht es um globale Zusammenhänge, wie den Klimawandel oder globale Gerechtigkeit und so weiter. Wichtig ist dabei vor allem, dass jeder Einzelne die Fähigkeit entwickeln kann, seine Zukunft aktiv und eigenverantwortlich zu gestalten und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen zu können.

Da gibt es Schlüsselkompetenzen, die angesprochen werden, wie zum Beispiel vorausschauendes Denken, autonomes Handeln, fächerübergreifendes Wissen und die Beteiligung an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen. Also Bildung für Nachhaltigkeit ist eng mit dem Klimagipfel verbunden.

Weitere Infos finden Sie auch im Netz unter bne-grossregion.net und vsz.be.

 

Infos: Bernd Lorch, Verbraucherschutzzzentrale Ostbelgien / Foto: Bildungspartner BNE in der Großregion

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