Verbrauchertipp: VSZ Ostbelgien Botschafter der Nachhaltigkeit

Dieses Projekt basiert auf der Ausstellung „Consumo ergo sum?“ rund um das Thema „Konsum“: Kleidung, Ernährung, Mobilität und Kommunikation.

Verbraucherschutzzentrale Ostbelgien

Vor gut einem Jahr wurde die Verbraucherschutzzentrale Ostbelgien von der Nationallotterie für einen Projektvorschlag ausgezeichnet. Dieses Projekt fußt eigentlich auf der Ausstellung „Consumo ergo sum?“. Diese Wanderausstellung, die wir 2007 ins Leben gerufen haben, war so erfolgreich, dass wir uns gesagt haben, Mensch da müsste man doch mehr draus machen. Und so entstand allmählich die Idee, daraus ein ganz neues Projekt zu entwickeln.

Projekt und Zielpublikum

Zielpublikum sind Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren und in einer ersten Phase richten wir uns an Schüler der 4. bis 6. Sekundarschulklassen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Vom Zeitrahmen gehen wir also bis jetzt von einem Projekttag aus, das sind so insgesamt 5 Stunden.

Die Schüler kommen zu uns nach Eupen hier in die VSZ, dort werden sie zunächst die Ausstellung besuchen, dann gibt es einen Workshop zu den verschiedenen Themen Textil, Mobiliät, Fast Food und Kommunikation. Die gesammelten Erfahrungen verarbeiten dann die Schülerinnen und Schüler zu einem Erklärvideo von maximal drei Minuten und das Ganze wird dann ins Internet gepostet.

Zielsetzung

Unser Ziel ist ganz klar, Jugendliche für das Thema „Nachhaltigkeit“ zu begeistern. Und anhand der neuen Kommunikationsformen sie buchstäblich zu Botschaftern der Nachhaltigkeit machen. Durch die Veröffentlichung des Erklärvideos im Netz werden sie automatisch zu Multiplikatoren. Und mit sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook, Instagram oder auch YouTube kann man unwahrscheinlich viele Menschen erreichen.

Verbraucherschutz und soziale Netzwerke: ein Widerspruch?

Wir haben innerhalb der Verbraucherschutzzentrale viel darüber diskutiert und sind aber letztendlich der Auffassung, dass man sich den neuen Herausforderungen und Möglichkeiten durch Social Media Tools nicht versperren sollte. Schon jetzt spielen soziale Medien eine herausragende Rolle, wenn es um Informationen und Nachrichten geht. Und in Zukunft wird das auch auf Ebene des Verbraucherschutzes und der Nachhaltigkeit sein. Und da gilt es, diese Herausforderungen anzunehmen und das Beste daraus zu machen.

Zeitplan für das Projekt „Botschafter der Nachhaltigkeit“

Derzeit ist es so, dass der Saal der VSZ für die Ausstellung und die Werkstattarbeit im Januar hergerichtet werden muss. Im März 2016 ist eine Testphase mit einer oder mehreren Schulklassen vorgesehen. Und im September 2016 kann das Projekt dann definitiv anlaufen.

Weitere Infos gibt es auch im Netz unter vsz.be und später sehr wahrscheinlich dann auch auf facebook.

Infos und Logo: Bernd Lorch, Verbraucherschutzzentrale Ostbelgien

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