Valentinstag im BRF

An welchen Moment mit Ihrem Schatz erinnern Sie sich am liebsten? Schreiben Sie uns und gewinnen Sie ein romantisches Dinner!

Foto: © PantherMedia / ArturVerkhovetskiy

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Aktion

Der BRF möchte wissen: An welchen Moment mit Ihrem Schatz erinnern Sie sich am liebsten?

Zu gewinnen gibt es jeweils ein romantisches Dinner beim Atelier (Gemmenich) und beim Bütgenbacher Hof am Valentinsabend.

Teilnahme

Schicken Sie uns bis zum 9. Februar per Mail an valentinstag@brf.be oder per WhatsApp an 0479 10 23 00 Ihre Lieblingserinnerung. Die Gewinner losen wir aus: am 11. Februar zwischen 6 und 10 Uhr auf BRF1 und BRF2.

  • Die allgemeinen Gewinnspielregeln sind hier zu finden.
  • Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Mit Ihrer Teilnahme am Gewinnspiel erklären Sie sich mit den BRF-Datenschutzbestimmungen einverstanden.
  • Der BRF veröffentlicht den Vornamen und Wohnort der Gewinner. Wenn Sie als Teilnehmer damit nicht einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte unter Nennung des Gewinnspiels per Mail an datenschutz@brf.be

Gewinner

Das Dinner im Atelier hat Magali aus Hauset mit folgender Lieblingserinnerung gewonnen:

„Meine schönste oder eher lustigste Erinnerung in unserer bisherigen gemeinsamen Zeit war am Anfang unserer Beziehung: mein Freund Christian hat mich an meiner damaligen Arbeitsstelle in Brüssel abgeholt, diese lag in einer Straße mit mehreren Botschaften. Ich bin also nach Feierabend mit meiner Sporttasche und meiner Arbeitstasche auf die Straße, habe sein Auto gesehen, meine Sporttasche auf den Rücksitz geworfen und mich mit einem tiefen Seufzer auf den Beifahrersitz fallen gelassen. Als ich anfangen wollte, ihm etwas zu erzählen, schaue ich nach links und sehe einen wildfremden Mann neben mir sitzen. Ich erkannte, dass das der Chauffeur des portugiesischen Botschafters war, der mich da ganz verdutzt anschaute. Habe mich also tausend mal entschuldigt und bin mit Sack und Pack aus- und in das diesmal richtige, schwarze Auto meines Freundes eingestiegen. Der hatte im Rückspiegel alles mit angesehen und sich schlapp gelacht :-)“

Das Dinner im Bütgenbacher Hof geht an Patrick aus Büllingen mit seinem Gedicht:

„Unser Besuch auf der Stromburg

Es war 2011, aber ich erinnere mich, als wäre es heute.
Meine Frau ist Frisöse und kennt viele Leute.
Sie erhielt von einer Kundin für meinen Geburtstag einen Tipp.
So schenkte sie mir nach Stromberg einen Wochenendtrip.

Zur Stromburg von Johann Lafer sollte es gehen.
Mir blieb beim Auspacken der Mund offen stehen.
Zum Fernsehkoch, dem berühmten Mann?
Wann sollen wir starten und was ziehen wir an?

Im März sollte dann das Wochenende sein.
In die Koffer packten wir nur das Beste ein.
Zwischen Ferraris und Jaguars, wir lachten uns schlapp,
stellten wird unseren Corolla dort ab.

So fuhren wir auf dem Burgplatz vor
und standen dann vor dem Eingangstor.
Beim Lesen der Preiskarte im Eingangsbereich
wurden uns dann die Knie etwas weich.

Wir wollten es guthaben, also hoch die Tassen,
doch nahmen wir uns vor: die Kirche im Dorf zu lassen.
Die Zimmer benannt nach berühmten Köchenamen.
Wir das Zimmer mit dem Namen „Bocuse“ bekamen.

Ein Luxuszimmer war’s wie von einem Scheich:
Die Badewanne so groß wie mancher Teich.
Da wollten wir noch nach dem Essen dann rein.
Zum Zimmer brachte man uns ein Glas Schampuswein.

Ich sprang in meinen Anzug und sie in ihr Kleid
und so waren wir dann für den Showdown bereit.
Im Restaurant nur ältere Menschen mit grauen Haaren,
wir dort mit Abstand die Jüngsten waren.

Ein Schmunzeln auf unseren Lippen beim Anblick der Scharen
versuchten wir dennoch die Etikette zu wahren.
Zum Aussuchen des Essens gab es einen Sekt aufs Haus.
Den ließen wir natürlich mit Freude nicht aus.

Vielleicht waren es die zwei Gläser intus, die uns dazu trieben
und wir nicht bei unserer „Kirche-im-Dorfregel“ blieben.
Das teuerste 8 Gang Menü auf der Karte sollte es sein
bestellt zusammen mit der Degustation von Wein.

So nahm der schöne Abend seinen Lauf
und man tischte uns die tollsten Speisen auf.
Ich damals noch nicht viel von Wein verstand,
der Sommelier mir erklärte mit ganzem Körper und Hand.

Er gab sich viel Mühe –  der gute Mann
doch kam am Ende nicht mehr viel in unseren Ohren an.
Mit zunehmenden Weinintus und späterer Stunde
schmeckte uns einfach alles in unserem Munde.

Wir zwei lachten und schmausten und es kam zum Knall
meine Frau bekam dort einen Lachanfall.
Mein Satz zu meiner Frau, sie musste lachen volle Kanne
‚Von den alten Gästen schafft es keiner in die Wanne.‘

Der gute Wein roch nicht nur gut in der Nase
er drückte auch irgendwann auf meine Blase.
So ging ich schnell zur Toilette im Keller.
Doch klappte der Rückweg nicht viel schneller.

Der Kellerflur dekoriert mit Fotos an jeder Wand.
Viele Prominente schüttelten dort dem Lafer die Hand.
Ich schaute die ganzen Bilder und ich ein wenig vergaß,
dass oben im Restaurant meine Frau ja noch saß.

Ich ihr von den Prominenten erzählte, als sie mich fragte.
Das müsse sie auch sehen, doch sie daraufhin nur sagte:
‚Wenn ich jetzt dorthin gehe, das nimmt keinen guten Lauf.
Ich kann nicht da runter, ich komme nicht mehr rauf.‘

Sie schaffte es nicht runter zum Klo und blieb sitzen
und musste dort eben mit voller Blase schwitzen.
Ein Kaffee für sie, den schwänzt sie nimmer
erst danach sollten wir gehen auf unser Zimmer.

So verließen wir den Tisch und gingen angestrengt dann.
Niemand sollte uns sehen unseren Weinkonsum an.
Die Zeit war verflogen, so rasch wie im Nu.
Auf dem Weg zum Zimmer verlor meine Frau noch den Schuh.

Uns wurd dann klar, dass es oft ganz anders kütt
denn wir landeten auch nicht mehr in der Bütt.
Müde von 2 Gläsern Sekt und 6 Wein
schliefen wir selig in unserem Bette ein.

In einigen Jahren wollen wir es dann nochmals versuchen
und die Stromburg auf ein Neues besuchen.
Wahrscheinlich sind unsere Haare dann viel grauer,
doch sind wir dann vielleicht auch etwas schlauer.“