Südeuropäische Folklore am 14. Oktober im Alten Schlachthof

Liedgut aus Süditalien und dem Balkanraum mit dem italienisch-albanischen Duo Hasa & Mazzotta.

Hasa und Mazzotta im Alten Schlachthof

Am Mittwoch, den 14. Oktober (20 Uhr) präsentiert Chudoscnik Sunergia das italienisch-albanische Folkloreduo Redi Hasa & Maria Mazzotta im Kulturzentrum Alter Schlachthof Eupen. Die beiden Musiker Redi Hasa und Maria Mazzotta, die schon mit Größen wie Bobby McFerrin, Ludovico Einaudi oder Goran Bregovic zusammengearbeitet haben, verbindet die Liebe zum Liedgut Süditaliens und des Balkanraums.

Von Kindesbeinen an der Musik zugetan, lernt Maria Mazzotta zunächst die Grundtechniken des Operngesangs. Die Gesänge der im äußersten Südosten Italiens gelegenen Halbinsel Salento sind ihr erster Berührungspunkt mit traditioneller Musik. Im Alter von 21 Jahren beginnt sie, sich mit der Musiktradition Osteuropas (Albanien, Mazedonien, Kroatien, Bulgarien, Griechenland) zu beschäftigen und trifft in diesem Zusammenhang auf den Cellisten Redi Hasa. Dieser gilt als Wegbereiter der aktuellen Renaissance traditioneller süditalienischer Musik. Aus dieser Begegnung ist das Projekt „Hasa-Mazzotta“ hervorgegangen, in dem Hasa als Musiker, Komponist und Arrangeur wirkt.

Der in urtümlichen Dialekten vorgetragene Gesang Maria Mazzottas und das rhythmische Cellospiel Redi Hasas setzen intensive Emotionen frei. Marias Fähigkeit, sich mit Leichtigkeit zwischen beiden Gesangstraditionen zu bewegen, erlaubt dem Publikum, sich ganz auf den musikalischen Dialog der beiden einzulassen.

Ihr 2014 erschienenes Album trägt den Titel „URA“. Ein Wort, das längs der beiden adriatischen Küstenstreifen mit unterschiedlicher Bedeutung verwendet wird. Im Albanischen steht es für „Brücke“, im Dialekt von Salento für „jetzt“. Maria und Redi nähern sich den alten Kompositionen also mit modernen Augen. Das Fundament ihres Repertoires bilden die Geschichten, die die Bevölkerung des Alten Europas erlebt haben.

Infos und Tickets gibt es auf alter-schlachthof.be .

Infos: Chudoscnik Sunergia, Foto: Gaetano Carrozzo