Klick sicher: Konzerttickets nur bei offiziellen Verkaufsstellen ordern

Die Festivalsaison hat schon begonnen, aber der folgende Beitrag des Klick-sicher-Experten Danny Loos der Föderalen Kriminalpolizei Eupen gilt auch für andere Konzerte: Eine Portion Vorsicht sollte man beim Kauf und Verkauf von Konzert- bzw. Festivaltickets immer walten lassen.

Dour Festival Last Arena, Foto: Mathieu Drouet

Dour Festival Last Arena, Foto: Mathieu Drouet

Da die meisten Konzert- und Festivaltickets über Internet verkauft werden, sollte man auch hier aufpassen. Nicht selten haben Fans im guten Glauben teure Tickets gekauft, aber diese nie erhalten. Daher die goldene Regel: Konzerttickets sollte man ausschließlich bei der offiziellen Verkaufsstelle online ordern. Das ist meist die Webseite des Austragungsortes bzw. des Veranstalters.

Sollte ein Konzert ausverkauft sein, findet man manchmal noch Tickets auf anderen Webseiten. Die Betreiber dieser Webseiten befinden sich meist im Ausland und man kann sich nicht sicher sein, ob diese seriös sind. Auch auf Online- Verkaufsplattformen oder Online-Auktionen kann man begehrte Konzert- oder Festivaltickets kaufen.

Doch Vorsicht: Wenn der Preis wesentlich höher ist als der offizielle Verkaufspreis. In Belgien dürfen Tickets nur in Ausnahmefällen verkauft werden und dann auch nur zum offiziellen Verkaufspreis, der auf den Tickets vermerkt ist. Das gilt aber nicht für Webseiten im Ausland.

Risiko: Überteuerte Karten

Der Veranstalter kann über den Verkauf auf einer anderen Webseite informiert sein und die weiter verkauften Tickets auf eine „Blacklist“ setzen. Dadurch kann es vorkommen, dass Ihnen der Zutritt zum Konzert verwehrt wird, weil der Herausgeber Ihr Ticket für ungültig erklärt hat.

Tickets nicht posten

Die meisten Tickets werden heutzutage online via E-Mail zugestellt. Hier sollte man sicherstellen, dass man das Dokument zeitnah ausdruckt und nicht auf mobilen Geräten mit sich herumträgt. Wer die Kontrolle über sein E-Mail-Konto verliert, wenn die Tickets eintreffen, hat effektiv ein Problem.

Verständlicherweise sind viele stolz auf ihre Stars und posten ein Bild der gekauften Tickets auf soziale Netzwerke. Viele denken aber nicht daran, dass die Ticketnummer bzw. der Strichcode sichtbar ist und ausgelesen werden kann. So könnte man ein Ticket mit einem gültigen Strichcode nachdrucken und ohne weiteres das betreffende Konzert oder Festival besuchen. Dem eigentlichen Besitzer wird aber der Zugang verwehrt, weil die elektronischen Geräte des Veranstalters den Strickcode bereits registriert haben.

Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, steht einem Konzertbesuch eigentlich nichts mehr im Wege.

Infos: Danny Loos, RCCU Eupen

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