Klick sicher: www.be-alert.be

Ob eine Überschwemmung, Luftverschmutzung oder sogar ein terroristischer Anschlag: Das System „be-alert“ soll die Bevölkerung schneller und effizienter warnen. Auch in deutscher Sprache. Danny Loos von der Föderalen Kriminalpolizei Eupen stellt das neue System vor.

www.be-alert.be

Warnungsmöglichkeiten

Falls es in Belgien zu einer Notsituation kommt, haben die Behörden mehrere Möglichkeiten, die Bevölkerung zu warnen. Dazu gehören die Alarmierung über die Medien, die Benachrichtigung von Tür zu Tür oder eine Ansage über Lautsprecher. Falls es sich um ein nukleares oder Seveso-Risiko handelt, kann sogar ein Netzwerk von Sirenen aktiviert werden.

Das „.be-Alert-System“ ermöglicht nunmehr eine Alarmierung mit Hilfe von zusätzlichen Kanälen. So kann man die Bewohner per Sprachnachricht, SMS oder E-Mail über wichtige Ereignisse in ihrer Gegend unterrichten. Die Menschen werden so deutlich effizienter alarmiert und können sich somit auch schneller angemessen verhalten und die Empfehlungen der Behörden befolgen.

Mit Behörde ist übrigens der Minister des Inneren, der Provinzgouverneur oder der Bürgermeister gemeint. Die Webseite von „be-alert“ ist übrigens in den drei Landessprachen sowie in englischer Sprache verfügbar. Auch die Benachrichtigungen erfolgen in einer der von ihnen ausgewählten Sprache.

Wie und wo kann ich mich anmelden?

Man besucht ganz einfach die Webseite „be-alert.be“ und fügt im Abschnitt Anmeldung seine persönlichen Daten ein. Die korrekte Eingabe des Wohnortes ist hier sehr wichtig, denn damit hängen die Benachrichtigungen zusammen. Man kann übrigens weitere Adressen hinzufügen, an denen man sich häufig aufhält. Hinzufügen von zusätzlichen E-Mail Adressen und Telefonnummern ist auch kein Problem.

Eine App von „be-alert“ wäre zwar wünschenswert, sie gibt es im Moment aber noch nicht. Wichtig ist es zu wissen, dass die belgische Regierung verantwortlich ist und angibt, die eingegebenen Informationen vertraulich zu behandeln und in keinem Fall an Dritte weiterzugeben.

Besser vorbereiten auf eine Notsituation

Hierzu verweisen wir auf eine weitere Webseite der belgischen Regierung, nämlich „risiko-info.be“. Dort findet man Informationen zu Terrorismus, Seveso-Unfall, Ozonspitze, Überschwemmungen, Kernenergie und Sturm. Manchen Zuhörern dürfte in den letzten Wochen und Monaten zudem eine Vorbeugungskampagne aufgefallen sein. Unter dem Motto „Erstellen Sie ihren eigenen Notfallplan“ wurde man aufgefordert, sich besser auf eine Notsituation vorzubereiten. Infos gibt es auf der Webseite „meinnoteinsatzplan.be“.

Links:

be-alert.be

risico-info.be/de

nuklearrisiko.be

meinnoteinsatzplan.be/de-DE/Home

Infos: Danny Loos, Föderale Kriminalpolizei Eupen, Bild: Screenshot www.be-alert.be

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