Klick sicher: Tipps zum Onlineschutz für Kinder

Vermehrt wurde die Föderale Polizei von Elternräten und anderen Organisationen zum Thema Cybersicherheit für Kinder kontaktiert. Der BRF-Klick-sicher-Experte Danny Loos von der Föderalen Polizei Eupen hat im heutigen Beitrag einige wichtige Tipps zusammengefasst.

Illustrationsbild Pixabay

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Das Internet können Sie vor Ihrem Kind nicht verbergen, steckt es doch voller positiver Dinge wie Bildungsinhalte und Informationen. Kein Elternteil der Welt möchte aber, dass sein Kind Opfer von Phishing, Cybermobbing, Sexting, oder anderen Gefahren wird.

Deshalb sollten Sie sich die Zeit nehmen und Ihr Kind auf seinen Erkundungen im Internet begleiten. Die heutigen Eltern haben einen enormen Vorteil gegenüber früher, sind sie doch meist mit dem Medium Internet groß geworden. Interessieren Sie sich dafür, was Ihr Kind mit dem Handy macht, was es im Internet sucht und wer die neuen Freunde auf den sozialen Netzwerken sind. So können Sie schneller reagieren, wenn eine Gefahr lauert.

Dies soll jedoch nicht in einer Befragung ausarten, sonst fühlt Ihr Kind sich zu sehr überwacht. Zeigen Sie lediglich Interesse und machen Sie auf Gefahren aufmerksam. Erzählen Sie ruhig von Erfahrungen, die sie selbst mit dem Internet als Heranwachsender gemacht haben.

Um die Beobachterfunktion besser wahrnehmen zu können, stellen Sie den PC daher zu Hause am besten an einem gemeinsam genutzten Ort auf.

Tipps

  • Damit der Konsum von Online-Inhalten nicht überhandnimmt, grenzen Sie diese am besten ein. Dies kann man z.B. mit einem Router bewerkstelligen, der die Online-Aktivitäten für bestimmte Geräte mit einem Timer belegen kann.
  • Falls Ihr Kind sein Verhalten schlagartig ändert, sollten Sie die Ursachen ausfindig machen, das muss nicht unbedingt etwas mit den Online-Aktivitäten zu tun haben.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Nachwuchs seine Online-Ausgaben im Griff hat. Abo-Fallen oder Spielesucht sind nicht zu unterschätzende Gefahren.
  • Laut einer Umfrage des Softwareherstellers Kaspersky sind 84% der befragten Eltern besorgt, ihre Kinder gegen Gefahren aus dem Internet nicht ausreichend schützen zu können. Um Gewalt und sexuelle Inhalte unzugänglich zu machen, existieren Lösungen in Form von Software, die nur wenige Euros kosten. Schauen Sie hier am besten bei namhaften Softwareherstellern vorbei.
  • Bringen Sie Ihren Kindern bei, wie sie problematische Inhalte blockieren und melden können. Dies bringt Ihrem Nachwuchs ein gutes Gefühl, etwas unter Kontrolle zu haben.

Viele interessante Tipps und Lehrmaterial finden Eltern, Erzieher und Kinder übrigens auf der Webseite von „Klicksave“. Dabei handelt es sich um eine EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz: klicksave.de

Infos: Danny Loos, Föderale Kriminalpolizei Eupen

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