Klick sicher: Corona und Hackertricks

Arbeiten Sie auch im Moment bequem von zu Hause aus und glauben (fast) alles, was über Corona in den Online Medien steht? Hacker und die Macher von Fake News sehen jetzt im Moment ganz neue Möglichkeiten. Der BRF1-Klick-sicher-Experte Danny Loos von der Föderalen Kriminalpolizei Eupen hat die wichtigsten Sicherheitsrisiken zusammengefasst.

www.info-coronavirus.be

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Hacker zielen gerade jetzt vermehrt auf ihre Opfer, die von zu Hause aus arbeiten. Hacking und Phishing stehen dabei ganz oben auf der Liste. Es gibt derzeit diesbezüglich viele Warnungen seitens der Behörden, so des Föderalen Dienst Finanzen, safeonweb und Europol.

Arbeiten von zu Hause

Die Verpflichtung, nach Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, kam für viele Firmen sehr plötzlich. Um Home-Office auszuüben, benötigen viele Mitarbeiter einen Zugriff auf das Netzwerk der Firma. Dabei kommt es häufig vor, dass die verwendete Software veraltet ist und so leicht Ziel von Angriffen werden kann. In manchen Fällen ist die zuständige IT-Abteilung unterbesetzt oder überfordert. Auch sind viele Mitarbeiter verunsichert, wissen nicht genau, wie die Programme zum Arbeiten aus der Ferne funktionieren und neigen eventuell dazu, Sicherheitsrisiken einzugehen.

Phishing-Mails

Die Betrüger wissen natürlich, dass viele Nutzer von zu Hause arbeiten. Gerade jetzt werden viele E-Mails verschickt. Doch ist es normal, dass ein Kollege oder der Admin Sie dabei nach einem Passwort fragt? Wer eine Mail des FÖD Finanzen erhalten hat mit dem Hinweis, dass man ungewöhnliche Aktivitäten auf Ihrem Geschäftskonto festgestellt hat, sollte diese ignorieren. Bei diesem Phishing wird man auf eine Webseite geleitet, wo man seine Daten eingeben soll, sonst wird das Konto gesperrt.

E-Mails von Kollegen

Es ist ein leichtes Spiel, sich für einen Kollegen auszugeben. Sobald man genügend Informationen im Internet vorfindet, ist das Vortäuschen einer Identität einfach. Auch hier sollte man skeptisch sein und telefonisch nachfragen, falls es eine ungewöhnliche und unerwartete Mitteilung ist.

Falsche Webseiten

In nur einer Woche wurden 41.000 Phishing-Seiten entdeckt, so die Meldung des auf Cyberkriminalität spezialisierten Unternehmens SECUTEC. Diese betrügerischen Webseiten stehen in Zusammenhang mit den Suchbegriffen „Corona“ bzw. „Covid“.

Krankenhäuser sind begehrtes Ziel der Hacker

Hacker versuchen ihre Ransomware in Krankenhäuser einzuschleusen, da sie wissen, dass diese Infrastruktur im Moment besonders sensibel ist. Im Falle einer Infektion sind die Chancen größer, dass das verlangte Lösegeld bezahlt wird, da niemand möchte, dass gerade jetzt in Zeiten der Corona-Krise ein Krankenhaus nicht voll funktionstüchtig ist.

Fake News

Glauben Sie nicht jeder Meldung, die Sie auf den sozialen Netzwerken sehen. Der neue mobile Funkstandard 5G soll Corona fördern? Das Corona-Virus wurde als biologische Waffe im Labor gezüchtet. Solche und viele andere Falsch-Meldungen kursieren im Moment im Netz. Lassen Sie sich nicht in Irre führen und glauben Sie nur vertrauenswürdigen Quellen!

Bleiben Sie gesund und wachsam!

Links

finances.belgium.be/fr/Actueel/phishing

safeonweb.be/kies-de-juiste-bron-voor-informatie-over-het-coronavirus

Infos: Danny Loos, Föderale Kriminalpolizei Eupen

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