Nissan Cube

Der Cube ist im Ansatz die Lösung für ein spezifisch japanisches Problem: die überfüllten Strassen verlangen nach kompakten Wagen, die aber trotzdem viel Platz bieten.

Nissan Cube

Beim Kauf eines Neuwagens hat jeder seine ganz persönlichen Kriterien und Anforderungen: Design, Marke oder Umwelttechnologie. Der eine oder andere sucht sicher auch das Ausgefallene und vollkommen Neue. Und das bietet beispielsweise der japanische Automobilhersteller Nissan mit dem quadratisch aussehenden Modell „Cube“.

Der Cube ist ein völlig neuer Typ von Kompaktwagen – Nissan will auch ein neues Publikum ansprechen. Vorwiegend – aber nicht nur – junge Leute. Individualisten, Menschen die Neuem aufgeschlossen gegenüberstehen.

In Japan wird der Cube schon seit rund zehn Jahren angeboten und sehr gut verkauft. Der Cube ist im Ansatz die Lösung für ein spezifisch japanisches Problem: die überfüllten Strassen verlangen nach kompakten Wagen, die aber trotzdem viel Platz bieten. Während das Design der ersten Generation, die 1998 auf den Markt kam, noch eher konservativ war, legte der Cube der zweiten Generation den Grundstein für diese kleine automobile Legende.

Das von Designer Kuwahara gezeichnete Modell führte erstmals die unverwechselbare eckig-quadratische Form ein und der Cube wurde auf Anhieb zu einem Hit. Bislang wurden über eine Million Einheiten verkauft. Das was in Japan schon Kultstatus hat, muss aber nicht unbedingt den europäischen Käufer begeistern.

Ein fest installiertes Panorama-Glasdach lässt viel Licht ins Auto. Praktisch sind auch die vielen Ablagen. Nicht ganz so optimal die Sitze mit wenig Seitenhalt oder der Kofferraum, weil die Ladekante sehr hoch ausgefallen ist. Dank verschiebbarer Rücksitzbank ist das Kofferraumvolumen variabel. Der Zugang erfolgt über die Hecktür die wie bei einem Kühlschrank seitlich aufgehängt ist und mehrstufig öffnet, was in engeren Parklücken vorteilhaft ist.

Auch beim Fahrverhalten gibt es Überraschungen. Wir haben den Cube getestet.

Bilder: Nissan

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