Klick sicher: Mobile Payment – Das bargeld- und kontaktlose Bezahlen

Für viele Konsumenten ist Bargeld noch immer das bevorzugte Zahlungsmittel. Doch gerade in Corona-Zeiten ist kontaktloses Bezahlen auf dem Vormarsch.

Mobile Payment

Mobile Payment (Bild: Stefanie Van Ryssen/Belga)

Laut einer offiziellen Untersuchung eines belgischen Zahlungsdienstleisters aus dem Jahr 2019 bevorzugen noch immer 74 % der Belgier die Kombination aus Bankkarte und PIN, da sie diese Methode für sicher halten. Obwohl 2018 lediglich 4 % der Zahlungen kontaktlos erfolgten, vermelden die Bankinstitute seitdem einen starken Anstieg. 32 % der im Jahr 2019 befragten Belgier gaben an, bereits einmal kontaktlos mit einer Bankkarte oder einem mobilen Gerät bezahlt zu haben. Die Technik dahinter heißt „Near field communicaton“ kurz „NFC“, was auf Deutsch „Nahfeldkommunikation“ bedeutet. Dabei werden Daten per elektromagnetischem Impuls auf einer Distanz von wenigen Zentimetern übertragen.

Was das kontaktlose Bezahlen mit mobilen Geräten angeht, also das sogenannte „Mobile Payment“, ist die Entwicklung eher schleppend. Grund dafür sind der nicht wahrgenommene Mehrwert und auch die teilweise fehlenden Möglichkeiten. Doch das mobile Bezahlen bringt konkrete Vorteile: Diese Art der Bezahlung ist aus hygienischer Sicht dem Bargeld vorzuziehen. Auch die einzelnen Transaktionen sind auf dem Gerät nachvollziehbar, sodass sich Geldbewegungen besser kontrollieren lassen. Voraussetzung für das mobile Bezahlen mit einem Endgerät ist ein NFC-fähiges Gerät wie ein Smartphone, Tablet oder eine Smartwatch.

Tipps zur Nutzung von mobile Payment

  • Installieren Sie die notwendigen Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen (Google Play und App Store).
  • Aktivieren Sie Bluetooth und NFC nur bei Gebrauch.
  • Benutzen Sie das mobile Payment nicht in öffentlich zugänglichen WiFi-Netzwerken oder Hotspots.
  • Überlegen Sie genau, welchen Apps Sie welche Daten freigeben. Die Gefahr eines Datenmissbrauchs besteht, wenn eine Verknüpfung der Daten aus Zahlungs- und Shopping-Apps und Standortdaten zu aussagekräftigen Nutzerprofilen möglich ist.
  • Richten Sie wenn möglich eine zusätzliche Sperre für die Zahlungs-App ein.
  • Benutzen Sie kein entsperrtes bzw. gerootetes Gerät zum mobilen Bezahlen, das Risiko einer Infektion durch Banktrojaner ist hierbei weitaus höher.
  • Halten Sie Ihr mobiles Gerät mit Updates stets auf dem neuesten Stand.
  • Bei Verlust des mobilen Geräts immer daran denken, umgehend die SIM-Karte und alle mit der Zahlungs-App verknüpften Bank- und Kreditkarten sperren zu lassen.

Infos: Danny Loos, RCCU