Klick sicher: Sicherheit im Internet

Microsoft hat untersucht, wie man sich gegen Zugriffe auf persönliche Daten im Netz schützt. Ein interessantes Ergebnis: Die Jugendlichen können die Risiken besser einschätzen und schützen sich folglich besser.

Klick sicher in Zusammenarbeit mit der Föderalen Kriminalpolizei

Microsoft hat untersucht, wie man sich gegen Zugriffe auf persönliche Daten im Netz schützt. Ein interessantes Ergebnis: Die Jugendlichen können die Risiken besser einschätzen und schützen sich folglich besser. 

Anlässlich des „Safer Internet Day“ veröffentlichte Microsoft die Ergebnisse einer Studie, die in über 27 Ländern durchgeführt wurde und 11.000 Teilnehmer zählte, darunter 500 Belgier. Diese Studie zeigt, dass sich die Situation sehr positiv entwickelt hat: Die meisten User verfügen nun über ein Anti-Virus-Programm und ein Pogramm zur Kontrolle des Zugriffs auf ihren Computer, eine sogenannte Firewall.

Die Qualität des Passwortes verbesserte sich ebenso. Knapp zwei Drittel der befragten Personen (mehr als 62 Prozent) gaben an, Passwörter zu verwenden, die sich aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern oder Symbolen zusammensetzen. Ferner erledigen über die Hälfte der befragten Personen (56 Prozent) ihre Einkäufe lediglich über gesicherte Internetseiten.

Trotzdem bleibt die Situation, was den Schutz des Privatlebens betrifft, immer noch besorgniserregend. Die Nutzer veröffentlichen immer mehr Informationen über die sozialen Netzwerke und in unserem Land treffen über die Hälfte der Nutzer keinerlei Maßnahmen zum Schutz ihrer Identität.

Da die Anzahl der Angriffe von Cyberkriminellen immer weiter steigt, ist der Schutz durch ein einzelnes Programm nicht mehr ausreichend. Wir müssen auch unser Verhalten anpassen und die Anfragen und Nachrichten hinterfragen, die uns über unser Profil im sozialen Netzwerk zugeschickt werden.

Diese Studie bestätigt wiederum, dass die Internetkriminellen es vor allem auf die persönlichen Daten abgesehen haben und versuchen, sich damit finanzielle Vorteile zu verschaffen. Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns: 42% der befragten Belgier geben an, keinerlei Maßnahmen getroffen haben, um ihre persönlichen Daten zu schützen. Interessant zu beobachten ist jedoch, dass die Jugendlichen diese Risiken besser einschätzen können. Doppelt so viele Jugendliche befassen sich mit den Profileinstellungen, um ihre Daten zu schützen.

Und sie verwenden ein Pseudonym, wenn sie chatten oder online spielen. All dies bestätigt, dass das Thema des „Safer Internet Day“, das Teilen von Wissen zwischen Generationen, sehr wohl aktuell ist.

Also Wissensvermittlung ein Mal anders rum. Schreiben Sie Ihre Fragen und Erfahrungen an klicksicher@brf.be. Allgemeine Fragen zum Einstieg in das Thema Internet beantwortet gern das Medienzentrum in Eupen, Tel 087/555551, medienzentrum@dgov.be.

 

Archivbild: BRF

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