Klick sicher: Cyberhate

Stop Cyber Hate - so heißt die nationale Kampagne des Zentrums für Chancengleichheit und der Föderalen Polizei. Danny Loos von der FöPo Eupen erzählt uns, warum diese Kampagne ins Leben gerufen worden ist.

Stop Cyber Hate - Kampagne der Föderalen Polizei

An der Arbeit oder Zuhause erhalten Sie E-Mails, deren Inhalte Sie manches Mal überraschen oder selbst entrüsten. Wie können Ihre Gesprächspartner derartige Mitteilungen senden, Äußerungen machen und Unanständigkeiten verbreiten?

Natürlich sind Sie nicht unmittelbar von diesen Äußerungen betroffen. Diese E-Mails handeln meist von den gleichen Personen, beispielsweise von Frauen, Schwarzen, Arabern und dem Islam, den Juden und die Shoah, von Behinderten, Arbeitslosen (vor allem wallonische), von Homosexuellen, undsoweiter.

Trotzdem wissen Sie meist nicht, wie Sie auf derartige Botschaften reagieren sollen. Sie möchten nicht die Zeit aufwenden, eine so unwichtige Handlung anzuzeigen und außerdem schwärzen Sie nicht gerne Leute an. Vielleicht denken Sie, dass Sie die Auswirkungen nicht mehr überschauen werden, wenn Sie erst den Stein ins Rollen gebracht haben. Aus diesem Grund lassen die meisten Leute die Sache fallen und vermeiden somit, sich mit ihrem Gesprächspartner zu überwerfen … Ein Mal auf „delete“ drücken und schon ist alles vergessen.

Das Zentrum für Chancengleichheit und die Föderale Polizei haben in diesem Jahr eine nationale Kampagne ins Leben: Cyberhate. In einer ersten Phase wurde eine Videodatei geschaffen. Sie finden diese auf der Internetseite cyberhate.be. Der Titel dieses Videos lautet „Shocking“. Die Macher dieses Videos wollten den Menschen die Möglichkeit geben, ihren Unmut über diese Botschaften zu äußern. Sobald Sie das Video auf Ihrem Computer heruntergeladen haben, brauchen Sie keine Argumentationsmails mehr zu verschicken, sondern einfach nur eine Mail mit dem Video im Anhang. Auf diese Weise wird der Gesprächpartner aufgefordert, zu reagieren.

Auf der Internetseite finden Sie ebenfalls praktische Werkzeuge, die Ihnen dabei helfen zu verstehen, wie gewisse Personen oder Personengruppen durch diese Botschaften versuchen, die öffentliche Meinung zu verändern, zu manipulieren und Fakten liefern, die alleine dem Zweck dienen, ihre eigenen Ideen zu verbreiten.

Jede Gemeinschaft in unserem Land ist von derartigen Botschaften betroffen, wie wir während der langen Zeit der Regierungsbildung so anschaulich beobachten konnten.

Also wie gesagt, das Video können Sie von der Internetseite cyberhate.be runterladen. Zur Zeit noch auf französisch oder flämisch. Sollten Sie Fragen haben zu diesem Thema, schicken Sie eine Mail an klicksicher.be. Allgemeine Fragen zum Einstieg in das Thema Internet beantwortet gerne das Medienzentrum in Eupen, Tel 087/555551, medienzentrum@dgov.be.

Logo: Föderale Polizei

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150