Energiesparen bei der Warmwasserbereitung

Wenn es um den Energieverbrauch im Haushalt geht, dann steht die Warmwasserbereitung an zweiter Stelle - nach der Heizung.

Energiesparpotentiale ergeben sich vor allem in dem man seinen eigenen Verbrauch verringert und indem man in eine effizientere Anlage investiert, die das warme Wasser aufbereitet.

Das meiste warme Wasser verbrauchen wir bei der Körperpflege. Und genau da ergeben sich auch die größten Einsparpotentiale. Durchschnittlich verbraucht jeder Belgier rund 40 bis 80 Liter warmes Wasser täglich ? mal mehr, mal weniger.

Für einen Haushalt bedeutet das mindestens 10 bis 20 Prozent des jährlichen Energieverbrauchs, der zum Heizen einer Wohnung erforderlich ist.

Um so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen, lautet die Grundregel also: Warmes Wasser da zu produzieren, wo es auch gebraucht wird, ohne es zu speichern.

Die sparsamsten Systeme sind Solarwarmwasserbereiter, Erdgaswarmwasserbereiter und Warmwasserspeicher, die mit dem Heizkessel verbunden sind.

Wasser kann aber auch mit Hilfe eines Durchlauferhitzers erwärmt werden. Von Vorteil sind hier die geringen Leerlaufverluste. Der Nachteil liegt ganz klar im höheren Wasserverbrauch und in zusätzlichen Energiekosten.

Wichtig ist, dass der Durchlauferhitzer nicht zu stark erwärmt wird. 40 bis 50°C reichen in den meisten Fällen aus.

Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Temperatur des Warmwassers so eingestellt ist, dass nicht zu viel kaltes Wasser hinzugefügt werden muss. Denn dies wäre reine Energieverschwendung.

Gasbeheizte Durchlauferhitzer sollten keine Dauerzündflamme haben. Sie verbraucht ungefähr 120 m3 jährlich. Also wenn Sie nun einen neuen Durchlauferhitzer anschaffen möchten, dann sollten Sie vor allen Dingen ein Modell wählen, dessen Größe den Bedürfnissen des Haushaltes entspricht.

Die Aufbewahrungstemperatur im Boiler sollte mindestens 55 Grad betragen, damit sich keine Bakterien bilden können und sich nicht zu viel Kalk ablagert.

Elektrische Boiler können bei einer Abwesenheit von über 24 Stunden abgeschaltet werden. So verbrauchen Sie nicht unnötig Strom, um das Wasser auf gleicher Temperatur zu halten.

Bei elektrischen Boilern ist es wichtig, dass sie regelmäßig entkalkt werden. Dies gilt sowohl für den Warmwasser-Boiler am Heizkessel wie auch für Durchlauferhitzer: Kalk beeinträchtigt die Leistung dieser Geräte.

Bei der Lüftung mit gasbetriebenen Durchlauferhitzern ist regelmäßige Frischluft ein Muss! Ist dies nicht der Fall und sind die Abgase schlecht abgeleitet, kann das tödliche Gas Kohlenmonoxid entstehen.

Und zum Schluss noch einige Verhaltensregeln:

  • Eine Dusche verbraucht 30 bis 40 Liter Wasser, ein Bad 100 bis 130 Liter. Das sind also 3 Duschen für 1 Bad. Da ist es ganz klar, eine Dusche verbraucht eindeutig weniger Wasser.
  • Und wenn man noch einen Sparduschkopf zusätzlich anbringt, können Einsparungen bis zu 40 Prozent erzielt werden.
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