Jetzt ist Einmachzeit!

Im Augenblick sind die Tomaten, Einmachgurken und Brombeeren reif. Alberta Weynand ist Einmachexpertin. Das Gespräch in der Brasserie bei Julia Slot. Außerdem ein Himbeer-Essig-Rezept zum Nachmachen.

Eingemachtes von Alberta Weynand

Eingemachtes von Alberta Weynand

Einmachen bedeutet auch Nachhaltigkeit: kurze Wege und die Verarbeitung von saisonalem Obst und Gemüse, natürlich ohne Schadstellen. Wenn man die Tipps von Alberta Weynand genau befolgt, dann hält sich das Eingemachte zwei bis drei Jahre. Wenn man keinen eigenen Garten hat, dann ist auch das Einfrieren – besonders von Bohnen – eine gute und vor allem nicht so arbeitsintensive Alternative.

Und was für Alberta Weynand besonders wichtig ist: Die eigenen Erzeugnisse schmecken auch besser. Da schmecken die Tomaten noch wie Tomaten!

Hier noch ein süß/saurer Tipp von Alberta Weynand-Schröder:

Himbeer-Essig

Man nehme 500 g reife Himbeeren, die auf keinen Fall vorher gewaschen werden dürfen. Die Beeren werden in ein sauberes Glas gefüllt und 500 ml Weißwein- oder Balsamicoessig mit sechs Prozent Säure wird vorsichtig drüber gegossen. Gut verschließen!

Das Gefäß dann ca. zehn Tage auf einer Fensterbank stehen lassen und täglich zwei Mal vorsichtig umschwenken. Anschließend wird der Inhalt durch ein Tuch gefiltert und in ein passenden Glas eingefüllt.

Dieser eignet sich dann optimal für ein Feldsalat-Dressing. Hierzu benötigt werden 2 EL Himbeer-Essig, 2 EL Olivenöl, 1 EL Senf, 3 TL Honig, eine Prise Salz und Pfeffer.

Viel Spaß bei der Zubereitung und guten Appetit!

Infos und Foto: Julia Slot, BRF

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