Disruptive Thinking: Das Denken, das der Zukunft gewachsen ist.

Sich auf Überraschungen einstellen, sich nicht zu sicher sein und sein Nichtwissen akzeptieren: Diese drei Grundregeln sollten Unternehmen beherzigen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das sagte der Autor Bernhard von Mutius im Interview bei Andreas Ryll.

"Disruptive Thinking" - Autor Bernhard von Mutius (GABAL-Vertrag)

"Disruptive Thinking" - Autor Bernhard von Mutius (GABAL-Vertrag)

Ein Gespenst geht um in Europa: die Disruption. Unsere Welt ist unsicher geworden. Wir spüren das auf allen Ebenen. Nicht nur in der Wirtschaft, wo innovative Start-ups herkömmliche Geschäftsmodelle und damit die Existenz etablierter Unternehmen infrage stellen. Auch im gesellschaftlich-sozialen Bereich erleben wir derzeit gravierende Umwälzungen. Umwälzungen, die unser gewohntes Erfahrungswissen auszuhebeln imstande sind. Wir erleben den Übergang von einer alten in eine neue Welt. Dabei geht es um viel mehr als um die bloße Digitalisierung der verschiedenen Lebensbereiche: Es geht um die Grundlagen unseres wirtschaftlichen und sozialen Lebens selbst.

Buchcover "Disruptive Thinking" von Bernhard von MutiusVor zehn Jahren verschwand das Weltunternehmen Nokia von der Bildfläche, da es Apple mit seinem iphone nicht ernst genommen hatte. Für den Sozialwissenschaftler und Philosoph Bernhard von Mutius muss ein Unternehmen sich selbst so frühzeitig wie möglich in Frage stellen, bevor es andere tun. Seine eigenen Gewohnheiten aufbrechen und etwas in Gang setzen. Dies setze natürlich Wertschätzung – Vertrauen, dass man es anders machen kann -, Experimentierfreudigkeit und den Mut zu scheitern voraus.

So der Autor von „Disruptive Thinking“, Zukunftsdenker und Mitglied im Teaching Team der HPI School of Design Thinking in Potsdam, zu Gast im Mittagsmagazin „Brasserie“ bei Andreas Ryll.

„Disruptive Thinking“ von Bernhard von Mutius ist erschienen im gabal-verlag.de