Chansons, Lieder und Folk: Liedernacht Classics: Wolfgang Niedecken bei der Liedernacht 2005

2005 zeichnete der BRF Wolfgang Niedecken mit der Ehrenantenne aus. In Chansons, Lieder und Folk gibt es diesen Montag den Mitschnitt seines Konzerts im Kino Corso St. Vith.

Wolfgang Niedecken im April 2018 bei einem Besuch im BRF (Bild: Julien Claessen/BRF)

Wolfgang Niedecken im April 2018 bei einem Besuch im BRF (Bild: Julien Claessen/BRF)

Niedecken in Stichworten:

Vor über 40 Jahren begann die Karriere des Wolfgang Niedecken: 1976 kam es zur Gründung von BAP. Die ersten Kölschen Songs entstehen.

Zuvor: frühe musikalische Gehversuche mit Schülerbands, 1966 Entdeckung Bob Dylans und die Erkenntnis, dass im Rock’n’Roll Texte auch von Bedeutung sein können. „Bob Dylan ist der ‚Einstein‘ der Musik“.

Ab 1970: Studium der freien Malerei an der FHBK – Köln.

Nach „Rockt kölsche Leeder“ (1979) und „Affjetaut“ (1980) führt „Für Usszeschnigge“ (1981) zum bundesweiten Durchbruch. Man hört „Kölsch“ in ganz Deutschland.

BAP wird – ungewollt, eher zufällig und doch sich bewusst mit den Inhalten beschäftigend – zur Band der Bewegung: Konzerte für die Friedensbewegung und AKW-Gegner.

1992: Arsch huh, Zäng ussenander – Kölner Musiker singen gegen Rassismus und Neonazis. Die Musik stammt vom griechischen Wahlkölner Nick Nikitatis, der Text von Wolfgang Niedecken.

1993: Auszeichnung mit dem SWF Liederpreis (gemeinsam mit Konstantin Wecker)

1995: Mit dem Album „Leopardefell“ setzt Niedecken seinem Vorbild Bob Dylan ein Kölsches Denkmal.

BAP geht auch ungewöhnliche Wege: Konzerte in kleinen ausgewählten Theatern und Wim Wenders dreht mit der Band das Roadmovie „Vill passiert“.

2004: wieder Bob Dylan! Wolfgang Niedecken liest die deutsche Fassung der Dylan-Autobiographie „Chronicles“.

2005: Auszeichnung mit der BRF-Ehrenantenne.

Hans Reul

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