Chansons, Lieder und Folk: Musik zum Earth Day

Zum Welttag der Erde am 22. April: Lieder, die mahnen, feiern, trauern oder Hoffnung machen – von John Denver bis Kate Bush, von Johnny Cash bis Prince.

Der Blaue Planet (Bild: Pixabay/CC0)

Eine Ölpest vor Santa Barbara, ein Funkenschlag in Cleveland, der einen mit Chemieabfällen belasteten Fluss in Brand gesetzt hat – 1969 war das Jahr, in dem sich massiver Widerstand formierte gegen maßlose Umweltzerstörungen. Als Senator Gaylord Nelson aus Wisconsin das Ausmaß der Katastrophe vor Santa Barbara aus dem Flugzeug sah, wo eine explodierte Bohrplattform über 800 Quadratkilometer Ozean verseucht hatte, kam ihm eine Idee: "Environmental Teach-Ins", nationale Lehrgänge über Umwelt, auf allen Universitätscampussen gleichzeitig. Sie wurden zum Dammbruch für die Umweltbewegung: Am 22. April 1970 gingen 20 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner auf die Straße, um Umweltgesetze zu fordern.

Aus diesem Tag, der auch international das Bewusstsein für Umweltschutz weckte, wurde der Earth Day, 2009 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Mutter Erde erklärt. Er wird heute in mehr als 190 Ländern begangen – und ist Anlass für eine Stunde Musik, die sich unserem Planeten widmet, auf unterschiedlichste Weise.

Zwei Stücke der Sendung stammen von EarthPercent, dem Musiklabel, das der Produzent und Musiker Brian Eno 2021 gegründet hat – mit dem Ziel, Einnahmen aus Musikstreamings und -verkäufen direkt an Klimaschutzorganisationen weiterzuleiten. Diese Stücke weisen die Natur als Gast aus ("feat. NATURE") und überschreiben ihr die Lizenzrechte, indem sie sie buchstäblich als Mitautorin nennen.

Musikalischer Ehrengast ist Prince, dessen Todestag am 21. April, ein Tag vor dem Earth Day, sich zum zehnten Mal jährt.

Maaru Will

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