Forum: Dem Geheimnis der Nasca-Linien auf der Spur

Die untergegangene, rätselhafte Kultur der Nasca im heutigen Peru behandelt eine einmalige Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn. Die Nasca-Kultur ist vor allem bekannt durch riesige Bodenzeichnungen in der Wüste, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählen.

Nasca-Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn (Bild: Laurin Schmid/Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland)

Nasca-Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn (Bild: Laurin Schmid/Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland)

Die Nasca lebten von 200 vor Christus bis etwa 650 nach Christus im Süden des Andenstaates. In ihren Gräbern wurden prachtvolle Tonarbeiten, Goldschmuck und bunte, gemusterte Stoffe entdeckt.

Die archäologische Schau „Nasca – Im Zeichen der Götter“ gibt mit über 200 Exponaten einen Überblick über Kultur und Forschungsstand.

Die Schau ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Museen in Lima und Zürich. Die Bundeskunsthalle in Bonn ist die letzte Station. Die Ausstellung dauert bis zum 16. September.

Wir sprachen mit dem Schweizer Archäologen Peter Fux über seine Auseinandersetzung mit dem Rätsel der Nasca-Kultur.

Außerdem in Forum:

  • Nachruf auf William Vance, Comic-Autor und Vater von Bruno Brazil und Bob Morane
  • Das neue Diamanten-Museum von Antwerpen
  • Das Hörbuch nach dem Roman von Castle Freeman: „Der Klügere lädt nach“, gelesen von Christian Brückner

Werner Barth