Forum – 6. Januar

Nachdem Kulturredakteur Rudolf Kremer in der vergangenen Woche seinen Jahresrückblick 2018 vorgestellt hat, präsentiert nun Werner Barth seine persönlichen Kultur-Highlights des Jahres.

Forum - die Kulturredakteure Rudolf Kremer und Werner Barth (Foto: BRF)

Forum - die Kulturredakteure Rudolf Kremer und Werner Barth (Foto: BRF)

Das Aachener Ludwig-Forum für Internationale Kunst ist zum Museum des Jahres 2018 gewählt worden. Die Jury aus deutschen Kunstkritikern wählte außerdem mit „Flashes of the Future“ eine Ausstellung des Ludwig-Forum Aachen zur Ausstellung des Jahres in Deutschland.

Damit steht das Museum zum ersten Mal seit der Pensionierung von Wolfgang Becker wieder im Rampenlicht. Ein Verdienst des aktuellen Direktors Andreas Beitin, der leider inzwischen vom Kunstmuseum Wolfsburg abgeworben worden ist. Beitin tritt bereits im April seinen Posten in Wolfsburg an. In Aachen hat er in nur 3 Jahren Amtszeit viel bewirkt.

Stellvertretend für viele interessante Ausstellungen im Jahre 2018 im Aachener Ludwig-Forum steht die Schau „Pattern and Decoration“ Nicht zuletzt, weil diese Ausstellung noch bis zum kommenden Sonntag, dem 13. Januar in Aachen zu sehen ist.

Afrikamuseum in Brüssel mit neuem Konzept

Die Wiedereröffnung des ehemaligen Museums des belgischen Kongo in Tervuren ist nicht nur in Belgien diskutiert worden. Im Jahr 2018 ist das Museum nach 5jährigen Renovierungsarbeiten als Afrikamuseum eröffnet worden. Die neukonzipierte Dauerausstellung thematisiert erstmals die belgische Kolonialzeit in Zentralafrika.

US-Kunst in Köln

Das Kölner Wallraf-Richartz-Museum hat im Jahr 2018 in einer großen Übersichtsausstellung die Entwicklung der US-Kunst seit dem 17. Jahrhundert gezeigt. Mit vielen Werken, die bislang in Europa noch nie zu sehen waren.

Die Ausstellung „Es war einmal in Amerika“ im Wallraff-Richartz-Museum in Köln läuft noch bis zum 24. März. Es bleibt also noch Zeit, einen der Höhepunkte des Kulturjahres 2018 nachzuholen. Jedes Werk ist im 600 Seiten-Katalog abgebildet und kommentiert. Der Katalog ist im WIENAND-Verlag erschienen.

Museum Global im K20

Was passierte in Tokyo, Moskau und Sâo Paulo, als Paris, Berlin und New York als Zentren der zeitgenössischen Kunst galten ? Wie arbeitete zu jener Zeit die Avantgarde in Mexiko, Libanon und Nigeria ?

Das Museum K20 in Düsseldorf hat die Meisterwerke seiner westlich orientierten Sammlung 150 Kunstwerken aus Süd- und Mittelamerika, Asien und Afrika gegenübergestellt. Die Ausstellung „Museum Global“ versucht einen neuen Blick auf die Moderne weltweit zwischen 1910 und 1960.

Noch bis zum 10. März zeigt das Museum die Ausstellung „Museum Global“, Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne“.

Große Graubner-Schau im Arp Museum Rolandseck

Das Arp Museum in Remagen südlich von Bonn erinnert ein ganzes Jahr lang an den abstrakten Maler Gotthard Graubner. Die Ausstellung begann im Februar 2018 und geht am 10. Februar 2019 zu Ende. „Meine Bilder atmen“ hat der 2013 in Düsseldorf verstorbene Gotthard Graubner einmal gesagt. Deshalb der Titel der Ausstellung : „Mit den Bildern atmen“.

Werner Barth

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