Forum – 18. Juni: Der Schrebergarten als Kunstobjekt – Skulptur-Projekte starten

Alle zehn Jahre bekommt die Documenta Konkurrenz aus Münster. Die Skulptur-Projekte sind zwar viel kleiner als die Kasseler Weltkunstschau, aber auch sie haben eine internationale Strahlkraft. Am besten erkundet man die Freiluftausstellung mit dem Rad.

BRF-Redakteur Rudolf Kremer

BRF-Redakteur Rudolf Kremer

Die Skulptur-Projekte in Münster, der kleine Konkurrent der Documenta in Kassel, messen alle zehn Jahre den Puls der internationalen Kunst. Die fünfte Auflage der 1977 gegründeten Freiluftausstellung lässt Werke von 35 Künstlern buchstäblich mit der idyllischen Uni-Stadt verschmelzen.

Die erste Erkenntnis ist: Die herkömmliche Vorstellung von Skulptur als greifbarem Kunstobjekt führt völlig in die Irre. 40 Jahre nach den ersten Skulptur-Projekten hat sich der Kunstbegriff im 21. Jahrhundert erweitert – und wird in Frage gestellt. Die zweite Erkenntnis: Die Skulptur-Projekte sind eine Schön-Wetter-Schau, die man möglichst mit dem Fahrrad, aber nicht im strömenden Regen erkunden sollte.

Weitere Themen in der Kultursendung am 18. Juni

  • „Frühe Bilder“: Das Kunstmuseum Bonn blickt auf Gerhard Richter Frühwerk. Die Ausstellung wandert im Winter zum SMAK in Gent weiter.
  • „Tatort Eifel“: Im Gespräch mit Tatort-Kommissar Freddy Schenk alias Dietmar Bär über Festival und Roland-Filmpreis.
  • „Marx‘ Bonner Flegeljahre“: Das Universitätsmuseum Bonn gilt Touristen aus China als Geheimtipp.
  • „Runder Geburtstag“: Das EU-Austauschprogramm ERASMUS ist 30 Jahre alt geworden.
  • „Heiter bis wolkig“: Das Kölner Wallraff-Richartz stellt holländische  Landschaftsmaler des Barock vor.
  • „500 Jahre Le Havre“: Die Weltkulturerbe-Stadt verneigt sich vor dem Impressionismus.

Rudolf Kremer

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