Jazztime: Die Wiederentdeckung des Jahres: John Coltranes „Both directions at once“

Am 6. März 1963 spielten John Coltrane, McCoy Tyner, Jimmy Garrison und Elvin Jones ein Album ein, das nie veröffentlicht wurde. Am 29. Juni 2018, 55 Jahre später, erscheint die CD. Wir stellen sie in der Jazztime vor.

McCoy Tyner

McCoy Tyner (Archivbild: Dominic Favre/EPA)

Es gibt sie noch, die Entdeckungen, die alle in ihren Bann ziehen. Nur selten ist ein Album mit so viel Spannung erwartet worden wie diese Wiederentdeckung. Es lohnt sich „Both directions at once“ in aller Ausführlichkeit zu hören, denn hier erleben wir sowohl den Coltrane, der der Tradition verpflichtet ist ebenso wie jenen, der nach Neuem in Sachen Rhythmik und Harmonik sucht.

Ob nun die Jazzgeschichte neu geschrieben werden muss oder wie die New York Times sogar meinte, der „Heilige Graal des Jazz“ entdeckt wurde, scheint ein wenig übertrieben, aber Freude macht es bei jedem Stück den vier Meistern zuzuhören.

Nature boy
(E.Ahbez)
John Coltrange
Impulse

Untitled original 11386
(J.Coltrane)
John Coltrange
Impulse

One up, one down
(J.Coltrane)
John Coltrange
Impulse

Impressions
(J.Coltrane)
John Coltrange
Impulse

Slow blues
(J.Coltrane)
John Coltrange
Impulse

Take five
(P.Desmond)
Dave Brubeck QuartetTCB
Voyage

(K.Barron)
Rantala Danielsson Erskine
ACT

How long is now?
(I.Rantala)
Rantala Danielsson Erskine
ACT

Hans Reul

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