Jazztime: Zum Tod von Manu Dibango

Manu Dibango war über Jahrzehnte der Inbegriff des Afro-Jazz. Am 24. März ist er an den Folgen der Coronavirus-Infektion gestorben. Dibango wurde 86 Jahre alt.

Manu Dibango im Juni 2018 (Bild: Sia Kambou/AFP)

Manu Dibango im Juni 2018 (Bild: Sia Kambou/AFP)

„Soul Makossa“ bedeutete 1972 den internationalen Durchbruch für den Saxophonisten, Sänger und Vibraphonisten Manu Dibango. Makossa ist eine urbane Tanzrichtung, die sich in Dibangos Heimatland Kamerun besonderer Beliebtheit erfreut.

1933 wurde Manu Dibango in der Hafenstadt Douala geboren. Mit 15 Jahren verschlug es ihn nach Frankreich, hier begann er mit dem Saxophonspiel. Mitte der 1960er Jahre lernte er in Brüssel weitere afrikanische Musiker kennen, mit denen er seinen eigenen Stil, eine Verbindung von Jazz mit afrikanischen Elementen, entwickelte.

Jazz, Soul, Funk, Reggae, Bebop und Hip Hop – Dibango führte verschiedenste Stile zusammen und begeisterte so sein Publikum. Noch im vergangenen Sommer spielte er bei mehreren europäischen Festivals.

Hibiscus
(M.Dibango)
Manu Dibango
FIESTA REC.

Soul makossa
(M.Dibango)
Manu Dibango
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Hans Reul

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