Jazztime: Aka Moon und Opus 111

Die Sonate Opus 111 von Ludwig Van Beethoven ist ein mythisches Werk. Opus 111 ist auch der Titel der aktuellen CD von Aka Moon. Sind dies Variationen über Beethovens letzte Klaviersonate? Nein. Was dann? Komponist und Saxophonist Fabrizio Cassol gibt Antwort auf diese und weitere Fragen von Hans Reul.

Aka Moon 2013 in Neu-Löwen (Bild: Laurie Dieffembacq/Belga)

Aka Moon 2013 in Neu-Löwen (Bild: Laurie Dieffembacq/Belga)

Um es gleich vorweg zu sagen: Opus 111 von Aka Moon ist eine der spannendsten CDs der ersten Jahreshälfte. Es ist eine phantastische und phantasievolle Reise durch Epochen und Stile, Träume und Kulturen.

Nicht Beethovens Klaviersonate ist der Ausgangspunkt, sondern vielmehr die Novelle „She talks to Beethoven“ der afro-amerikanischen Autorin Adrienne Kennedy.

Das Trio Aka Moon (Fabrizio Cassol, Saxophon, Michel Hatzigeorgiou, Fender Bass und Stéphane Galland, drums) hat drei weitere Kollegen mit ins Studio geholt, die in ihrer Art den Sound und die Ideenwelt erweitern: den kongolesischen Sänger Fredy Massamba, den portugiesischen Akkordeonisten Joao Barradas und den belgischen Pianisten Fabian Fiorini.

Fabrizio Cassol spricht in der Jazztime über die Entstehung der CD, über den Einfluss und den „Jazzcharakter“ Beethovens und über die Novelle, die dem Opus 111 von Aka Moon zugrunde liegt.

Mehr im Netz unter outhere-music.com.

Opening 1.1.1.
(F.Cassol/F.Massamba)
Aka Moon
OUTHERE

Watumbu
(F.Cassol/F.Massamba)
Aka Moon
OUTHERE

Beyond lands
(F.Cassol/F.Massamba)
Aka Moon
OUTHERE

She talks to Beethoven
(F.Cassol/F.Massamba)
Aka Moon
OUTHERE

Chindila
(F.Cassol/F.Massamba)
Aka Moon
OUTHERE

The melancholia of L.
(F.Cassol/F.Massamba)
Aka Moon
OUTHERE

Hans Reul