Jazztime: e.s.t. live in Hamburg

Das e.s.t. (Esbjörn Svensson Trio) zählte zu den interessantesten und innovativsten Trios der frühen 2000er Jahre. Das schwedische Trio verstand es Jazz, Rock und Klassik zu einer einzigartigen Symbiose zu verschmelzen. Im November 2006 gaben sie ein großartiges Konzert in Hamburg.

Esbjörn Svensson (Archivbild 2002: Fabrice Coffrini/EPA)

Esbjörn Svensson im Juli 2002 (Archivbild: Fabrice Coffrini/EPA)

Die Karriere des Trios fand im Juni 2008 ein ebenso plötzliches wie tragisches Ende: Der Pianist Esbjörn Svensson starb bei einem Tauchunfall. In den gut 15 Jahren zuvor hatte Svensson mit dem Bassisten Dan Berglund und den Schlagzeuger Magnus Öström stilbildend auf den europäischen Jazz gewirkt.

e.s.t. haben unzähligen Hörern die Tür zum Jazz geöffnet, und ein ganzes Genre neu definiert. Der Trompeter Till Brönner brachte es wie folgt auf den Punkt: „Der Erfolg von e.s.t. ist ein zeitloses Dokument, dass Jazz auch im neuen Jahrtausend zu der frischsten Musik überhaupt gezählt werden muss.“

Beim Festival „Jazz à Liège“ gaben sie 2007 ein denkwürdiges Konzert. Die gleiche Energie und Poesie vermittelt das Trio beim Konzert in der Laeiszhalle Hamburg im November des selben Jahres.

The rube thing
(E.Svensson)
E.S.T.
ACT

Where we used to live
(E.Svensson)
E.S.T.
ACT

Eighthundred streets by feet
(E.Svensson)
E.S.T.
ACT

Definition of a dog
(E.Svensson)
E.S.T.
ACT

The goldhearted miner
(E.Svensson)
E.S.T.
ACT

Hans Reul