Jazztime: Charlie Parker zum Hundertsten – Leben und Werk der Ikone des Jazz

Am Samstag jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag von Charlie Parker. Er war einer der Begründer und einer der wichtigsten Vertreter des Bebops. Parker zählt bis heute zu den stilprägenden Jazzmusikern.

Charlie Parker (Archivbild von 1947 von William P. Gottlieb)

Charlie Parker (Archivbild von 1947 von William P. Gottlieb)

Charlie Parker wurde am 29. August in Kansas City geboren. Seine Kindheit verbrachte er mit Mutter und Geschwistern unter ärmlichsten Verhältnissen. Mit zwölf Jahren erhielt er sein erstes Saxophon und spielte in der Schul-Big-Band.

Mit 16 Jahren begann er seinen Lebensunterhalt als Musiker zu verdienen, spielte in Tanzbands, kam aber auch schon mit Drogen (Heroin) in Kontakt. Ab 1940 widmet er sich ganz dem Jazz, wurde Mitglied im Jay McShann Orchester, danach war er Saxophonist bei Earl Hines. Ab 1942 ist er regelmäßig in Milton’s Jazzhouse, wo die Geburtsstunde des Bebops schlug.

Von da an war Charlie Parker „der“ Altsaxophonist überhaupt. Mit seinen Bands gastierte er in allen angesagten Clubs und erhielt bald wegen seiner solistischen Höhenflüge den Spitznamen „Bird“.

Gemeinsam mit den Trompetern Dizzy Gillespie, Howard McGhee und dem damals sehr jungen Miles Davis wird er den Jahren 1945 bis 1947 die Jazzszene revolutionieren. Allerdings wird Parker seine Heroinabhängigkeit nie in den Griff bekommen. Seine letzten Lebensjahre waren von Depressionen und Schizophrenie geprägt. Charlie Parker starb am 12. März 1955.

Now‘s the time
(C.Parker)
Charlie Parker
VERVE

Dizzy atmosphere
(D.Gillespie)
Charlie Parker
JAZZ ROOTS

Hot house
(T.Dameron)
Charlie Parker
JAZZ ROOTS

Ko Ko
(C.Parker)
Charlie Parker
JAZZ ROOTS

Billie‘s bounce
(C.Parker)
Charlie Parker
JAZZ ROOTS

Ornithology
(Benny/Harris)
Charlie Parker
JAZZ ROOTS

Yarbird suite
(C.Parker)
Charlie Parker
JAZZ ROOTS

Night in Tunisia
(Gillespie/Paparelli)
Charlie Parker
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Lover man
(Weill/Anderson)
Charlie Parker
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Be Bop
(C.Parker)
Charlie Parker
JAZZ ROOTS

Bird‘s nest
(C.Parker)
Charlie Parker
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Cool blues
(C.Parker)
Charlie Parker
JAZZ ROOTS

Cheers
(C.Parker)
Charlie Parker
JAZZ ROOTS

Donna Lee
(C.Parker)
Charlie Parker
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Stupendous
(C.Parker)
Charlie Parker
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Hans Reul