Jazztime: Interview mit dem Pianisten Vijay Iyer

Der 49-jährige Pianist hat für sein aktuelles Album "Uneasy" ein neues Trio zusammengestellt mit der Bassistin Linda May Han Oh und dem Schlagzeuger Tyshawn Sorey. Auf "Uneasy" stellt Iyer neue Fassungen einiger älterer Kompositionen vor.

Tyshawn Sorey, Vijay Iyer und Linda May Han Oh (Bild: Craig Marsden/ECM Records)

Tyshawn Sorey, Vijay Iyer und Linda May Han Oh (Bild: Craig Marsden/ECM Records)

Vijay Iyer gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der aktuellen Jazzszene. Seine stilistische Bandbreite ist ungemein groß. Auf „Uneasy“ können wir den fast schon traditionell geprägten Vijay Iyer wieder entdecken. Aber welche Energie! Da spürt man die Nähe zu seinen beiden Kollegen, die er schon lange Zeit kennt, aber erstmals mit ihnen im Trio eine CD einspielte.

Iyer greift auf acht Eigenkompositionen zurück, die er in den letzten 20 Jahren für verschiedene Anlässe komponierte und er lässt sie in ganz neuen Versionen aufleben.

Außerdem greift er auf zwei Fremdkompositionen zurück: Gerri Allens „Drummer‘s Song“ und „Night and Day“. Hier war die 1966er-Aufnahme von Joe Henderson die Inspiration. Warum? Das verrät er in der Jazztime.

Hans Reul