Lorenzo Di Maio gehört zu den meistgebuchten Gitarristen der belgischen Szene. Er navigiert mühelos zwischen Jazz, Pop, Elektronik und Chanson – als Sideman bei Boris Schmidt, Nicolas Thys oder Chrystel Wautier ebenso wie in Projekten mit Elia Rose und Greg Houben. Ruby ist sein persönlichstes Projekt: ein Quartett ohne Bassisten, in dem der Synthesizer von Cédric Raymond die Basslinie übernimmt und damit ein breites, elektrisierendes Klangspektrum eröffnet. Wajdi Riahi an Piano und Rhodes und Schlagzeuger Pierre Hurty komplettieren das Ensemble.
Ihr zweites Album Ruby II“ trägt die Gene einer Band, die sich auf zahlreichen Konzerten zu einer echten Einheit zusammengespielt hat: volle Melodien, Momente von zarter Ruhe, aber auch virtuose Ausbrüche und die rohe Energie des Rock. Jazz und Fusion – nicht als Stilübung, sondern als gemeinsame Sprache vier neugieriger Musiker.
Am Donnerstag, dem 9. April ist Lorenzo Di Maio mit Ruby im Kino Corso in St. Vith zu erleben (Link zum Veranstalter), am 17. April im L’An Vert in Lüttich.
"Ruby II" von Lorenzo Di Maio ist erschienen am 27. März 2026 bei IglooRecords.
Außerdem in dieser Sendung:
- Vincent Thekal: Der Brüsseler Tenorsaxofonist mit Quintett im satten Hard-Bop-Fieber("Straight Ahead", Boppin’ Monk Records)
- Julien Marga Quartet: Mit neuem Album zwischen Bill-Frisell- und John Scofield-Atmosphäre ("The Unspoken Land", Herbes Folles Records)
- Emiliano Sampaio Jazz Orchestra: Brasilianischer Gitarrist und Posaunist mit Grazer Big Band im lyrischen Höhenflug ("Life", ORF)
- Limite: Brüsseler Sextett mit Debüt zwischen Jazz, No Wave und Emily-Dickinson-Texten ("A Thought Went Up My Mind Today", W.E.R.F. Records)
- João Lobo: Portugiesischer Schlagzeuger mit neuem Album zwischen Free Jazz und Freier Musik ("Nahang", Off Records)
- 110. Geburtstag von Louiguy – der Komponist von "La Vie en Rose" und "Cherry Pink and Apple Blossom White"
Maaru Will