Jazztime: Showdown in Eupen - Simon Oslender Trio trifft Randy Brecker

Transatlantisches Gipfeltreffen der Extraklasse: Am 4. Juni kehrt der junge Aachener Pianist und Organist Simon Oslender in den Alten Schlachthof zurück - und bringt eine Trompeter-Legende des Fusion-Jazz zum einzigen Konzert außerhalb Deutschlands mit.

Randy Brecker (Bild: Randy Brecker Official)
Randy Brecker (Bild: Randy Brecker Official)

Nach seinem ausverkauften Konzert Ende 2024 setzt Simon Oslender zu einem neuen, generationenübergreifenden Coup an. Gemeinsam mit seinen festen Trio-Partnern Claus Fischer am Bass und Jérôme Cardynaals am Schlagzeug bittet er den inzwischen 80-jährigen Ausnahmetrompeter aus Philadelphia auf die Bühne. Randy Brecker, der bereits in den späten 1960er Jahren mit Horace Silver spielte und später mit seinem Bruder Michael († 2007) als "The Brecker Brothers" weltweite Fusion-Geschichte schrieb, prägt den Sound des Genres bis heute. Seine stilistische Offenheit führte ihn im Laufe seiner Karriere von knallhartem Funk bis hin zu Pop-Arrangements für Ikonen wie Chaka Khan oder Frank Sinatra.

Es wird ein Konzert der Überraschungen: Vorab gibt es keine Aufnahmen zu hören. Auf dem Programm stehen exklusive, eigens von Oslender für diese sechs Konzerte umfassende Tour geschriebene Arrangements, brandneue Kompositionen sowie einige Klassiker aus dem Repertoire der Brecker Brothers. Das Eupener Konzert im Alten Schlachthof ist das einzige Gastspiel dieser Formation außerhalb Deutschlands.

Infos und Tickets auf der Seite des Veranstalters.

Außerdem in dieser Sendung - neue Alben aus Belgien:

  • Pierre Vaiana, Mathieu Robert & Fabian Fiorini: Belgisches Sopransaxofon-Duo plus Piano erkundet akustische Labyrinthe ("Daedalos", Pierre Vaiana, Mathieu Robert)
  • Laurence Cousseau Quintet: Verhaltensbiologin an der Altflöte trifft Bassklarinette zwischen Eric Dolphy und Olivier Messiaen ("Les Groseilles de Novembre", Off)
  • don Marsh V: Pianist Wouter Van den Broeck lässt Melodien durch harmonische Räume wandern ("IANUA", Don Marsh V)
  • Alon Near: Israelischer Kontrabassist verbindet New Yorker Hard-Bop-Schule mit europäischer Kammerjazz-Struktur ("Names, Places", Hypnote Records)
  • Attilio Sepe: Junger europäischer Saxofonist bricht harmonische Grenzen mittels Vierteltönen und Fender Rhodes ("Where Gold Breaks", WoW Records)
  • Norberto Lobo und Ananta Roosens: Gitarre und Violine suchen die totale Reduktion an einer vereisten belgischen Küste ("Earthlings", Ceci n’est pas un violon)

Maaru Will