Klassikzeit: Klaviertrios als Hommage

Sergeï Rachmaninow widmete sein Trio Elegiaque Nr. 2 Peter Tschaikowsky, dessen Klaviertrio eine Verbeugung vor Nikolaï Rubinstein war. In der Klassikzeit stellen wir die beiden Werke vor.

Klavier

Illustrationsbild: Pixabay

Gleich am Todestag von Tschaikowsky (6. November 1893) begann Rachmaninow mit der Ausarbeitung seines zweiten Klaviertrios. Während sechs Wochen schreibt er an dem Werk, „zittert um jede Phrase, verwirft immer wieder und gestaltet um“. Es wird eine tief bewegende, sehnsuchtsvolle Komposition, die als umfangreiche Mittelsatz einen Variitiosnssatz aufweist über ein Thema aus der Rachmaninow-Komposition „Der Fels“, ein Werk, das Tschaikowsky sehr schätzte.

Auch Tschaikowsky komponierte sein Klaviertrio in „Erinnerung an einen großen Künstler“, nämlich Nikolaï Rubinstein, Direktor des Moskauer Konservatoriums und enger Tschaikowsky-Vertrauter. Auch hier finden wir einen Tema con Variazione-Satz, eine weitere Parallele zwischen den beiden Werken.

2. Quasi variazione aus „Trio élégiaque Nr. 2 in D-Moll Op. 9“
(S.Rachmaninoff)
Beaux Arts Trio
PHILIPS

A. Thema mit Variationen
B. Variazione Finale e Coda
(P.Tschaikowsky)
Gidon Kremer, Violine
Gidré Dirvanauskaité, Cello
Khatia Buniatoshvill, Klavier
ECM

3. Allegro risoluto – Allegro molto – Tempo rubato – Moderato – Meno mosso – Moderato aus „Trio élégiaque Nr. 2 in D-Moll Op. 9“
(S.Rachmaninoff)
Beaux Arts Trio
PHILIPS

Hans Reul

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