Klassikzeit: Krzysztof Warlikowski inszeniert Janaceks „Aus einem Totenhaus“ in Brüssel

Der polnische Regisseur Krzysztof Warlikowski zählt zu den aufregendsten Theatermachern unserer Zeit. Seine Inszenierungen begeistern die einen, können aber ebenso verwirren wie auf Ablehnung stoßen. Hans Reul traf Warlikowski vor der Premiere am 6. November von Leos Janaceks letzter Oper "Aus einem Totenhaus" in La Monnaie.

Krszysztof Warlikowski (Bild: Bartek Warzecha)

Krszysztof Warlikowski (Bild: Bartek Warzecha)

„Aus einem Totenhaus“ von Leos Janacek liegt ein autobiographisch geprägter Roman von Dostojewsky zugrunde. Er verarbeitet hier seine mehrjährige Lagerhaft in Sibirien. Janacek schuf davon ausgehend 1928, seinem Todesjahr, seine letzte Oper. Eine Oper ohne eigentliche Handlung. Mehrere Schicksale der Gefangenen werden nebeneinander erzählt, es ergeben sich einige manchmal überraschende Zusammenhänge zwischen den einzelnen Lebensläufen.

Premiere ist am 6. November in La Monnaie. In der Klassikzeit sprechen wir mit dem Regisseur Krzysztof Warlikowski.

Hans Reul

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