Klassikzeit: Gypsy Baroque und andere „barocke“ Überraschungen

Eine neue Sicht auf Barockmusik verspricht das Il Suonar Parlante Orchestra mit Gypsy Baroque, Justin Taylor stellt Scarlatti Ligeti gegenüber und bei Bruno Hellstrofer trifft Barock auf Improvisation. Eine kleine musikalische Abenteuerreise.

Il Suonar Parlante Orchestra (Pressefoto)

Il Suonar Parlante Orchestra (Pressefoto)

Spätestens seitdem Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiatta der Musik der Renaissance und des Barocks mit improvisiertem Jazz in Einklang bringt, gehen auch andere Musik neue Wege bei der Vermittlung der sogenannten Alten Musik.

Il Suonar Parlante Orchestra: Gypsy Baroque – Der Gambist Vittorio Ghelmi wirft mit seinem Ensemble einen sehr erhellenden und unterhaltsamen Blick auf Werke von Telemann und Vivaldi und bindet die Folklore Osteuropas ein.

Jusitn Taylor: Continuum – In ihren technischen Herausforderungen stehen sich die Sonaten Domenico Scarlattis und die Cembalowerke von György Ligeti in nichts nach. Wie wunderbar sie zusammenpassen, zeigt Taylor mit leichter Hand und einem Augenzwinkern.

Bruno Hellstrofer: Calling the Muse – Alte und neue Stücke für Theorbe ist der Untertitel der CD, die eine wunderbare Symbiose von Barock, Blues und Folk anbietet.

Saltus Pollonicus and Hungaricus
(Anonymous)
Il Suornar Parlante Orchestra
Ltg. Vittorio Ghielmi
ALPHA

– Allegro scherzano aus dem Konzert in G-Dur für Cello, Streicher und Continuo
– Grave aus dem Konzert in D-Dur RV 208 „Grosso Mogul“
– Masura
(F.Benda)
(A.Vivaldi)
(J.P.Kirnberger)
Il Suornar Parlante Orchestra
Ltg. Vittorio Ghielmi
ALPHA

– Toccata Nona
– Perivoli blue
(J.H.Kapsberger)
(B.Helstroffer)
Bruno Helstroffer, Theorbo
ALPHA

– Thanks Tourmani
– Arpeggiata a mio modo
(B.Helstroffer)
(B.Castaldi)
Bruno Helstroffer, Theorbo
ALPHA

– Allegro aus der Sonate in A-Moll K. 175
– Chanconne aus „Hungarian Rock“
(D.Scarlatti)
(G.Ligeti)
Justin Taylor, Harpsichord
ALPHA

– Allegro aus der Sonate in C-Moll K. 115
– Passacaglia Ungherese
(D.Scarlatti)
(G.Ligeti)
Justin Taylor, Harpsichord
ALPHA

Hans Reul

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