Klassikzeit: Russland-Symphonie

Die Weite der russischen Landschaft und die Volkslieder Russlands haben die Komponisten seit jeher fasziniert. Wir stellen einige Beispiele typisch russischer Symphonik vor.

Russland und seine Weiten

Illustrationsbild: Pixabay

Es waren die Komponisten des sogenannten Mächtigen Häufleins, die sich in ihren symphonischen Werken der eigenen Tradition zuwandten. Mily Balakirev schuf mit dem Symphonischen Gedicht „Russland“ ein großangelegtes Klanggemälde oder Nikolai Rimsky-Korsakov mit der „Ouvertüre über drei russische Themen“ eine eigene Bearbeitung dreier bekannter russischer Volkslieder.

Das Mächtige Häuflein, zu dem auch Mussorsgky, Cui und Borodin zählten, wollten damit einen Gegenpol zu Tschaikowsky setzen, dem sie vorwarfen, eine allzu westlich beeinflusste Tonsprache zu wählen. Eine gerechtfertigte Kritik? Sicher nur zum Teil. Denn auch Piotr Ilych Tschaikowsky verarbeitet in seiner Zweiten Symphonie russisches Themenmaterial. Deshalb erhielt die Symphonie auch den Beinamen „Kleinrussische Symphonie“.

Ouvertüre zu „Drei russische Themen“
(Balakirev)
The Philharmonia
Ltg. Yevgeny Svetlanov
HYPERION

1. Andante sostenuto – Allegro vivo aus der Symphonie Nr. 2 in C-Moll Op. 17
(Tschaikowsky)
Russian National Symphonies Orchestra
Ltg. Pletnev
DGG

4. Moderato assai – Allegro vivo – Presto aus der Symphonie Nr. 2 in C-Moll Op.17
(Tschaikowsky)
Russian National Symphonies Orchestra
Ltg. Pletnev
DGG

Ouvertüre über russische Themen Op. 28
(N.Rimsky-Korsakov)
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Ltg. Michael Jurowski
CAPRICCIO

Russia – Symphonic Poem
(Balakirev)
The Philharmonia
Ltg. Yevgeny Svetlanov
HYPERION

Hans Reul

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