Klassikzeit: Elgars Enigma-Variationen

Beim Namen Edward Elgar denkt man zunächst gleich an den Pomp-and-Circumstance-Marsch. Ein Hit nicht nur bei den Night of the Proms. Elgars Meisterwerk sind aber sicher die Enigma-Variationen.

Leonard Bernstein

Leonard Bernstein (Archivbild: Janek Skarzynski/EPA)

Enigma, das heißt soviel wie Geheimnis. Und es gibt Geheimnisse und Rätsel um dieses Werk. Elgar selbst hat die Grundidee einmal wie folgt beschrieben: „Ich habe mehrere Variationen über ein eigenes Thema skizziert: Die Variationen haben mir Spaß gemacht, weil ich sie mit den Spitznamen einiger besonderer Freunde überschrieben habe, das heißt, ich habe die Variationen jeweils so geschrieben, dass ich die Stimmung des oder der Beschriebenen darstelle.“

So finden wir zu den meisten kurzen Sätzen die Anfangsbuchstaben der Freunde und Bekannte. Viele sind natürlich „enträtselt“ worden. Aber auch ohne zu wissen, wer genau hier als Inspiration diente, ist das Variationswerk ein großes Hörvergnügen.

In der Klassikzeit hören wir die Enigma-Variationen in einer Aufnahme unter der Leitung von Leonard Bernstein.

Allegro piacevole aus der Serenade für Streichorchester Op. 20
(E.Elgar)
BBC Symphony Orchestra
Ltg. Andrew Davis
TELDEC

Variationen über ein eigenes Thema („Enigma“) Op. 36
(E.Elgar)
BBC Symphony Orchestra
Ltg. Leonard Bernstein
DGG

3. Rondo. Presto aus der Symphonie Nr. 2 Es-Dur Op. 63
(E.Elgar)
London Symphony Orchestra
Ltg. André Previn
PHILIPS

Hans Reul

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150