Klassikzeit: Become Desert – Wenn Wüste zu Musik wird

"Become Desert ist eine Hommage an die Schönheit der Wüste und eine Trauerode auf die von Menschen geschaffenen Wüsten.“ (John Luther Adams)

Wüste (Illustrationsbild: Pixabay)

Illustrationsbild: Pixabay

Der 66-jährige Amerikaner John Luther Adams ist ein Komponist, dessen Werke oftmals durch die Natur inspiriert sind. „Clouds of Forgetting“ erhielt 1997 den Grammy für die beste zeitgenössische Komposition , „Become Oceans“ wurde sowohl mit dem Pulitzer Preis für Musik (1999) als auch einem Grammy (2015) ausgezeichnet.

John Luther Adams begann seine Musikerlaufbahn als Rockschlagzeuger, wandte sich aber bald unter dem Einfluss von Edgar Varèse der Orchestermusik zu. „Become Desert“ ist seine neueste Komposition. Sie entstand im Auftrag der Seattle Symphony (Chefdirigent ist Ludovic Morlot). Das rund 40-minütge Werk lässt lang anhaltende schwebende Klangflächen entstehen, die uns die Wüste fast greifbar vor Augen führt. Es ist ein Spiel der Stimmungen, der Farben, der langsamen Entwicklungen. Die Zeit scheint förmlich stehen zu bleiben. (Cantaloupe Music)

Außerdem stellen wir die „Sinfonia India“ des mexikanischen Komponisten Carlos Chavez und die Symphonie Nr. 3 von Aaron Copland in einer CD-Neueinspielung des Orchestra of the Americas vor. (Linn Records)

Symphonie Nr. 2 „Sinfonia India“
(C.Chavez)
The Orchestra of the Americas
Ltg. Carlos Miguel Prieto
LINN REC.

Become desert
(J.L.Adams)
Seattle Symphony
Ltg. Ludovic Morlot
CANTALOUPE

Andantino quasi allegretto aus der Symphonie Nr. 2
(A.Copland)
The Orchestra of the Americas
Ltg. Carlos Miguel Prieto
LINN REC.

Molto deliberato aus der Symphonie Nr. 2
(A.Copland)
The Orchestra of the Americas
Ltg. Carlos Miguel Prieto
LINN REC.

Hans Reul

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