Klassikzeit: Die sanfte Melancholie des Peter Tschaikowsky

Valse sentimentale, Sérénade mélancolique - diese Titel sprechen für sich und für viele Werke Peter Tschaikowskys. Die sanfte, zarte Seite des russischen Komponisten in Orchesterwerken mit Cello, Violine und Klavier.

Violine

Illustrationsbild: Pixabay

Wie schnell drängt man Tschaikowskys Musik in eine „Kitschecke“. Tatsächlich ist es ein schmaler Grat zwischen sentimentaler Innigkeit und falschem Pathos. Dies gilt auch für seine Opern. Zwei Auszüge aus Eugen Onegin stehen im Mittelpunkt der Sendung: die Arie des Lensky als Cellosolo und die Briefszene der Tatjana in einer Fassung für Violine und Orchester.

Außerdem stellen wir vor: das Andante aus dem selten gespielten Klavierkonzert Nr.2 und das Andante Cantabile aus dem Quartett op 11.

Sérénade mélancolique Op. 26
(P.I.Tschaikowsky)
Guy Braunstein, Violine
BBC Symphony Orchestra
Ltg. Stephen Bryant
PENTATONE

Andante cantabile aus dem Streichquartett Nr. 1 Op. 11
(P.I.Tschaikowsky)
Mischa Maisky, Violoncello
Orpheus Chamber Orchestra
DGG

Letter scene from „Eugene Onegin“
(P.I.Tschaikowsky)
Guy Braunstein, Violine
BBC Symphony Orchestra
Ltg. Stephen Bryant
PENTATONE

Arie des Lenski aus „Eugen Onegin“ Akt II
(P.I.Tschaikowsky)
Mischa Maisky, Violoncello
Orpheus Chamber Orchestra
DGG

Nocturne Op. 19 Nr. 4
(P.I.Tschaikowsky)
Ofra Harnoy, Cello
London Philharmonic Orchestra
Ltg. Sir Charles Mackerras
RCA VICTOR

II. Andante non troppo aus dem Klavierkonzert Nr. 2 in G-Dur Op. 44
(P.I.Tschaikowsky)
Peter Jablonski, Klavier
Christopher Warren-Green, Violine
Andrew Shulman, Cello
The Philharmonia Orchestra
Ltg. Charles Dutoit
DECCA

Hans Reul

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