Klassikzeit: Frühe Aufnahmen von Vladimir Ashkenazy und Nikolai Lugansky

1956 siegte Ashkenazy beim Concours Reine Elisabeth, und 1994 gewann Lugansky den Tschaikowsky-Wettbewerb. Zwei herausragende Pianisten ihrer jeweiligen Genration. Jetzt liegen beim Label Melodia frühe Live-Mitschnitte der beiden Musiker vor.

Vladimir Ashkenazy (Mitte) im November 1989 (Archivbild: Belga)

Vladimir Ashkenazy (Mitte) im November 1989 (Archivbild: Belga)

Am 6. Juni 1963 gab Vladimir Ashkenazy ein spektakuläres Solo-Recital im Moskauer Konservatorium. Kurze Zeit später verließ Ashkenazy die Sowjetunion und ließ sich zunächst in London nieder. Es folgte eine der größten und erfolgreichsten Karrieren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bei seinem damals vorläufig letzten Moskauer Konzert spielte er Beethoven, Chopin und Debussy.

Beim Namen Nikolai Lugnasky denkt man nicht gleich an Johann Sebastian Bach.Viel zu sehr bringt man Lugansky mit den Werken von Rachmaninow und Tschaikowsky in Verbindung. Zurecht, denn seine Einspielungen der beiden Komponisten zählen zu den Referenzaufnahmen. 1990, mit 18 Jahren präsentierte sich Lugansky im Moskauer Konservatorium als Bach-Interpret. Eine sehr lohnende Wiederentdeckung.

III. Allegretto aus der Piano Sonate Nr. 17 in D-Moll Op. 31 Nr. 2
(L.v.Beethoven)
Vladimir Ashkenazy, Klavier
MELODY

– II. Scherzo. Allegretto vivace
– III. Menuetoo. Moderato e grazioso
– IV. Presto con fuoco
aus der Klaviersonate Nr. 18 in Des-Dur Op. 31 Nr. 3
(L.v.Beethoven)
Vladimir Ashkenazy, Klavier

MELODY
Ballade Nr. 3 in F-Dur Op. 38
(F.Chopin)
Vladimir Ashkenazy, Klavier

MELODY
I. Allegro / II. Andante / III. Presto aus „Italian Concerto in F-Dur“ BWV 971
(J.S.Bach)
Nikolai Luganski, Klavier

MELODY
I. Toccata / II. Allemande / III. Courante aus „Partita in E-Moll“ BWV 830
(J.S.Bach)
Nikolai Luganski, Klavier
MELODY

Hans Reul

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