Klassikzeit: Beethoven Orbit

Die Welt feiert den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Auch in den Regionen Aachen, Heinsberg und Düren wird es ein Beethoven-Festival geben. Im Zentrum stehen die neun Symphonien und die 32 Klaviersonaten. Hans Reul spricht mit Christopher Ward und Florian Koltun über den sogenannten „Beethoven-Orbit“.

Sinfonieorchester Aachen (Bild: Sandra Borchers)

Sinfonieorchester Aachen (Bild: Sandra Borchers)

Beethoven kreist bildlich wie ein Orbit am Musikfirmament und wird „real“ als Festival durch die Regionen Aachen, Heinsberg und Düren kreisen. Vom 6. März bis 21. Juni finden, als Teil eins zahlreiche Sinfoniekonzerte, Kammermusik- und Klavierabende statt. Teil zwei folgt im Herbst.

Christopher Ward wird mit seinem Sinfonieorchester Aachen die Sinfonien 1, 3, 5, 7 und 9 präsentieren. Die Sinfonien mit „gerader“ Zahl folgen dann im Herbst. Festivaldirektor Florian Koltun ist es gelungen, Pianisten für alle 32 Klaviersonaten zu verpflichten. Mehr Beethoven geht kaum!

Aachen und Beethoven, das ist ohnehin eine besondere Beziehung. 1825 fand in Aachen die deutsche Erstaufführung der 9. Sinfonie statt und wie Christopher Ward im Interview bekräftigt, hat das Orchester bis heute eine innige Verbindung zur Musik des Bonner Meisters.

Neben den Beethoven-Sinfonien und -Klavierkonzerten wird das Sinfonieorchester Aachen bei seinen Konzerten im Rahmen des Beethoven-Orbits auch neue Kreationen vorstellen, die allesamt einen Beethoven-Bezug aufweisen.

Übrigens ganz braucht man in der ersten Jahreshälfte auch nicht auf die Beethoven Sinfonien 2, 4 , 6, und 8 zu verzichten: Das Klavierduo Xin Wang und Florian Koltun stellen diese Sinfonien in vierhändigen Klavierfassungen vor.

Rondo alla Polacca aus dem Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur Op. 56 „Tripelkonzert“
(L.v.Beethoven)
Kyung-Wha Chung, Violine
Myung-Wha Chung, Cello
Philharmonia Orchestra
Ltg. Myung-Whun Chung, Klavier
DGG

1. Allegro assai aus der Sonate Nr. 23 F-Moll Op. 57 „Appassionata“
(L.v.Beethoven)
Alfred Brendel, Klavier
Chicago Symphony Orchestra
Ltg. James Levine
PHILIPS

1. Maestoso – Allegro con brio ed appassionato aus der Klaviersonate Nr. 32 C-Moll Op. 111
(L.v.Beethoven)
Ivo Pogorelich, Klavier
DGG

4. Finale. Allegro molto – Poco andante – Presto aus der Symphonie Nr. 3 Es-Dur Op. 55 „Eroica“
(L.v.Beethoven)
Berliner Philharmoniker
Ltg. Claudio Abbado
DGG

Hans Reul

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