Klassikzeit: Interview mit dem Dirigenten Gergely Madaras über Beethoven

An diesem Freitag, den 16. Oktober gastiert das Orchestre Philharmonique Royal de Liège unter der Leitung seines Chefdirigenten Gergely Madaras auf Einladung des OstbelgienFestivals im Triangel St.Vith. Auf dem Programm stehen die Symphonie Nr. 5 und das Klavierkonzert Nr. 4 von Ludwig van Beethoven. Hans Reul traf vorab Gergely Madaras zu einem Gespräch über Beethoven.

Gergely Madaras, Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Liège (Archivbild: Marco Borggreve)

Gergely Madaras, Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Liège (Archivbild: Marco Borggreve)

Ta Ta Ta Taa – Wohl kaum eine Tonfolge ist weltweit so berühmt wie der Anfang von Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie. Hätte Beethoven in der heutigen Zeit gelebt, wäre er allein durch die Tantiemen reich geworden: für Handyklingeltöne, musikalische Bearbeitungen aller Stilrichtungen oder Abdrucke seiner Noten auf Taschen, Tassen und Regenschirmen. Die Sinfonie Nr. 5 in c-Moll ist als „Schicksalssinfonie“ in die Musikgeschichte eingegangen. Gergely Madaras verrät, was ihn an der „Fünften“ besonders fasziniert

Am 22. Dezember 1808 wurde im Theater an der Wien neben der Fünften auch die Sechste Symphonie uraufgeführt. Aber nicht genug damit, bei dieser Akademie standen auch die Chorfantasie, Auszüge aus der C-Dur Messe, die Arie „Ah perfido“ und das Klavierkonzert Nr. 4 auf dem Programm. Heute undenkbar. Auch dazu hat Gergely Madaras seine aufschlussreiche persönliche Meinung.

Beim Konzert in St. Vith wird der belgische Pianist Florian Noack der Solist im Klavierkonzert sein.

1. Allegro con brio aus der Symphonie Nr. 5 in C-Moll Op. 67
(L.v.Beethoven)
Berliner Philharmoniker
Ltg. Claudio Abbado
DGG

3. Allegro / 4. allegro – Presto aus der Symphonie Nr. 5 in C-Moll Op. 67
(L.v.Beethoven)
Berliner Philharmoniker
Ltg. Claudio Abbado
DGG

1. Allegro moderato aus dem Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur Op. 58
(L.v.Beethoven)
Alfred Brendel, Klavier
Wiener Philharmoniker
Ltg. Sir Simon Rattle
PHILIPS

Hans Reul