Klassikzeit: Wolfgang Amadeus Mozart – Vom Wunderkind zum jungen Meister

Kaum ein anderer Komponist fasziniert die Nachwelt so sehr wie Wolfgang Amadeus Mozart. Wer schon als kleiner Bub erste Kompositionen vorlegt, bei Ludwig XV und Madame Pompadour ebenso wie am Wiener Hofe konzertiert und später ein Meisterwerk nach dem anderen präsentiert, der lässt niemanden unberührt. In der Klassikzeit zeichnen wir den Weg von der Kindheit bis zu seinem endgültigen Wechsel von Salzburg nach Wien nach: Auf den Spuren Mozarts.

Skulptur von Wolfgang Amadeus Mozart

Skulptur von Wolfgang Amadeus Mozart (Bild: Pixabay)

Am 27. Januar 1756 wurde Mozart in Salzburg geboren. Der Vater Leopold (selber ein vorzüglicher Violinist und Komponist erkannte sehr früh das Genie des kleinen Jungen und unternahm mit ihm und Schwester Nannerl während über drei Jahren (1763 bis 1766) Konzertreisen durch ganz Europa. Eine erfahrungsreiche aber aber sicher beschwerliche Zeit für ein Kind. In der Zeit entstehen die ersten Sonaten und Sinfonien. 1767 komponierte Mozart sein erstes Singspiel „Bastien und Bastienne“.

Im Dezember 1769 starten Vater und Sohn Mozart zu einer weiteren Reise nach Italien. Hier entsteht mit „Mitridate“ seine erste italienischsprachige Oper und 1773, zum Ende der letzten Italienreise das berühmte „Exsultate Jubilate“ (KV 165).

Von 1773 bis 1777 ist Mozart am in Salzburg beim Erzbischof Colloredo in Diensten. Violin- und Klavierkonzerte lassen die Zahl der Freunde und Verehrer weiter wachsen. Trotz des künstlerischen Erfolgs wuchs Mozarts Wunsch nach Unabhängigkeit, er unternimmt gemeinsam mit dem Vater Reisen nach München und Wien in der Hoffnung auf eine Anstellung an einem der Höfe. Vergebens. So kehrt er im August 1777 nach Salzburg zurück. Für kurze Zeit.

1778 seht die nächste Reise an: nach Paris über Mannheim. Hier lernt er zum einen das hier ansässige hervorragende Orchester kennen, das seine eigene Schreibweise maßgeblich beeinflussen wird und zum anderen seine spätere Ehefrau Constanze.

Im Januar 1781 wird Mozarts Oper „Idomeneo“ mit Erfolg in München uraufgeführt. Aber der Streit mit Colloredo geht weiter. Mozart verlässt endgültig Salzburg und lässt sich in Wien nieder. Seine Karriere sollte hier sehr gut starten. Als Pianist und bald als Komponist wird er gefeiert unter anderem dank der „Entführung aus dem Serail“.

Anfang der Ouverture zu Entführung
aus
Serail KV 384
(W.A.Mozart)
The Academy of
St. Martin-in-the-Fields
Ltg.: Neville Marriner
EMI

Andante und Allegro
aus
KV1
(W.A.Mozart)
Ton Koopman, Cembalo
Philips

Mein liebster Freund hat mich verlassen
aus
„Bastien und Bastienne“ KV50
(W.A.Mozart)
Dominik Orieschnig
Wiener Symphoniker
Ltg.: Uwe Christian Harrer
Philips

Alleluia
aus
Exsulatete Jubilate V165
(W.A.Mozart)
Cecilia Bartoli
Wiener Kammerorchester
Decca

Rondeau allegro
aus
Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216
(W.A.Mozart)
Viktoria Mullova
Orchestra of the Age of Enlightenment
Philips

Finale des Rondos
aus
Klavierkonzert Es-Dur „Jeunehomme“
KV 271
(W.A.Mozart)
Alfred Brendel, Klavier
The Academy of
St.Martin-in-the-Fields
Ltg.: Neville Marriner
Philipps

Allegro
aus
Symphonie 31 D-Dur „Paris“ KV 297
(W.A.Mozart)
The English Concert
Ltg.: Trevor Pinnock
Archiv

Andante
aus
Klaviersonate a-moll KV 310
(W.A.Mozart)
Mitsuko Ushida, Klavier
Philips

Kyrie
aus
Krönungsmesse KV 317
(W.A.Mozart)
Wiener Sängerknaben
Chorus Viennensis
Wiener Symphoniker
Ltg.: Uwe Christian Harrer
Philips

Martern aller Art
aus
„Entführung aus dem Serail“ KV 384
(W.A.Mozart)
Nathalie Dessay
Orchestra of the Age of Enlightenment
Ltg.: Louis Langrée
Virgin

Hans Reul