Klassikzeit: Zum 150. Geburtstag von Wilhelm Stenhammar

Am 7. Februar 1871 wurde der schwedische Komponist Wilhelm Stenhamar geboren. Seine Musik ist stilistisch der Spätromantik verpflichtet. Wir stellen Stenhammars Orchesterwerke vor.

Wilhelm Stenhammar (Bild von 1916)

Wilhelm Stenhammar (Bild von 1916)

Norwegen hat Edward Grieg, Finnland Jean Sibelius und Dänemark Carl Nielsen. Weniger bekannt ist Wilhelm Stenhammar als Vertreter der schwedischen Musik.

Stenhammars Laufbahn begann als Pianist. So spielte er schon mit 22 Jahren unter der Leitung von Richard Strauss sein eigenes Klavierkonzert in Berlin.

Einer internationalen Karriere als Pianist stand nichts mehr im Wege. Aber Stenhammar zog es vor, in seiner schwedischen Heimat zu bleiben und sich mehr der Komposition zuzuwenden.

Im Gegensatz zu den oben genannten Komponisten wird Stenhammar nur selten in seinen Werken auf die heimische Folklore zurückgreifen. Seine Vorbilder sind vielmehr Brahms, Bruckner und Wagner. Der Schönheit der Orchesterwerke tut dies keinen Abbruch. Im Gegenteil. Stenhammars Musik gilt es wiederzuentdecken. Sein runder Geburtstag bietet dazu eine schöne Gelegenheit.

1. Ouvertüre: Allegrissimo
aus „Serenade in F-dur“, op.31
(W.Stenhammar)
Göteborgs Symphoniker
Ltg.: Neeme Järvi
DGG

Konzertouvertüre „Excelsior!“, op.13
(W.Stenhammar)
Göteborgs Symphoniker
Ltg.: Neeme Järvi
DGG

1. Tempo molto tranquillo – Allegro
aus „Symphonie Nr.1 in F-dur“
(W.Stenhammar)
Göteborgs Symphoniker
Ltg.: Neeme Järvi
DGG

5. Finale: Tempo moderato
aus „Serenade in F-dur“, op.31
(W.Stenhammar)
Göteborgs Symphoniker
Ltg.: Neeme Järvi
DGG

3. Scherzo: Allegro, man non troppo presto
aus „Symphonie Nr.2 in g-moll“, op.34
(W.Stenhammar)
Göteborgs Symphoniker
Ltg.: Neeme Järvi
DGG

Hans Reul