Klassikzeit: Die Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2021 – Teil 1

Vor zehn Tagen ging in Brüssel der diesjährige Königin-Elisabeth-Wettbewerb für Klavier zu Ende, und nicht einmal eine Woche später erschien bei Outhere Distribution schon die CD-Box mit den Halbfinal- und Final-Highlights der sechs Preisträger.

Queen Elisabeth Competition Piano 2021 (Cover: Outhere Distribution)

Queen Elisabeth Competition Piano 2021 (Cover: Outhere Distribution)

Die Ausgabe des Jahres 2021 dieses renommierten Wettbewerbs wird den Musikliebhabern wohl noch lange in Erinnerung bleiben, und das sicherlich nicht nur wegen der hervorragenden Qualität der insgesamt 58 Teilnehmer, unter denen sich nach vier spannenden Wochen schließlich der junge Franzose Jonathan Fournel eindrucksvoll durchsetzen konnte.

Wegen der Covid-19-Pandemie fand der „Concours“ 2021 zum ersten Mal seit seiner Gründung im Jahr 1937 ganz ohne Publikum im Saal statt; außerdem wurde die Zahl der Halbfinal- und Finalteilnehmer um die Hälfte auf zwölf beziehungsweise sechs reduziert, um unter den geltenden sanitären Einschränkungen einen für alle sicheren Wettbewerb organisieren zu können.

Patrick Lemmens stellt in einer Doppelsendung die sechs Preisträger mit Auszügen aus den Live-Aufnahmen ihrer Auftritte vor; los geht es heute mit den Plätzen sechs bis vier, die die Russen Dmitry Sin und Vitaly Starikov sowie der Japaner Tomoki Sakata belegen.

– Quasi variazioni: Andantino de Clara Wieck
– Prestissimo possibile
aus Concert sans orchestre in f-moll, op.14
(R.Schumann)
Dmitry Sin
QEC

-Adagio
-Allegro assai
aus Concerto n.23 in A-Dur, KV 488
(W.A.Mozart)
Vitaly Starikov
QEC

Sonate in h-moll
(F.Liszt)
Tomaki Sakata
QEC

Patrick Lemmens