Klassikzeit: Deutschland – Land der großen Symphonik

Deutschland ist das Land der symphonischen Musik schlechthin - ganz besonders im 19. und 20. Jahrhundert haben deutsche Komponisten in dieser Musikgattung Maßstäbe gesetzt, an denen sich die gesamte westliche Musikwelt orientiert hat.

Brandenburger Tor in Berlin (Bild: Jens Kalaene/EPA)

Das Brandenburger Tor in Berlin (Bild: Jens Kalaene/EPA)

Bereits im 17. Jahrhundert haben deutsche Komponisten angefangen, die Vorherrschaft der Italiener in der Instrumentalmusik zu brechen – man denke an Johann Sebastian Bach, der nicht nur wegen seiner unglaublichen Produktivität (weit über 1.000 Werke hat er der Nachwelt hinterlassen) unbestritten als der größte Komponist aller Zeiten gilt.

Aber die Epoche der deutschen Symphonik ist ganz klar die Romantik, von Franz Schubert und Felix Mendelssohn-Bartholdy über Robert Schumann, Johannes Brahms und Richard Wagner bis hin zu Richard Strauss.

Es ist geradezu unmöglich, alle bedeutenden deutschen Komponisten der letzten Jahrhunderte in einer Sendung vorzustellen – dennoch werden wir versuchen, Ihnen in der Klassikzeit einige interessante Momentaufnahmen aus dem großen Schatz deutscher Instrumentalmusik zu bieten.

1. ohne Satzbezeichnung
aus Concerto No.3, BWV 1048, G-dur “Brandenburgische Konzerte”
(J.S.Bach)
The English Concert
Ltg.: Trevor Pinnock
Archiv

1. Ouverture (Adagio) – Allegro – Lentement – Allegro da capo
aus “Feuerwerksmusik”, HWV 351
(G.F.Handel)
Orpheus Chamber Orchestra
DGG

“Egmont” Overture, op.84
(L.v.Beethoven)
Saito Kinen Orchestra
Ltg.: Seiji Ozawa
Philips

Ouvertüre “Ein Sommernachtstraum”, op.21
(F.M.Bartholdy)
London Symphony Orchestra
Ltg.: Claudio Abbado
DGG

Ouvertüre “Tannhäuser”
(R.Wagner)
Royal Concertgebouw Orchestra
Ltg.: Riccardo Chailly
Decca

1. Molto energico
aus “Pittsburgh Symphony”
(P.Hindemith)
Dresdner Philharmonie
Ltg.: Herbert Kegel
Edel Rec.

Patrick Lemmens