Klassikzeit: Finnland – Sibelius lässt grüßen

Nach Dänemark, Norwegen und Schweden schauen wir heute auf Finnland – und auf den Übervater der finnischen sinfonischen Musik, Jean Sibelius.

Jean-Sibelius-Denkmal in Helsinki (Bild: © Bildagentur PantherMedia / lponline)

Jean-Sibelius-Denkmal in Helsinki (Bild: © Bildagentur PantherMedia / lponline)

Die Grundfläche Finnlands ist in etwa so groß wie die von Deutschland, und dabei hat das Land gerade einmal fünfeinhalb Millionen Einwohner – somit zählt es zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Historisch gesehen ist Finnland über Jahrhunderte hinweg eng verbunden gewesen mit Schweden, bevor es Anfang des 19. Jahrhunderts dem russischen Zarenreich angegliedert wurde; der Einfluss dieser beiden Nachbarländer hat die Finnen und ihre Gesellschaft nachhaltig geprägt.

Was die orchestrale Musik Finnlands betrifft, so ist Jean Sibelius allgegenwärtig, und jeder der nachfolgenden Komponisten musste sich an ihm messen lassen – nur wenige haben diesem Druck standgehalten. Einige von diesen wenigen wollen wir Ihnen in dieser Klassikzeit vorstellen – neben Finnlands Nationalkomponisten Sibelius natürlich.

En Saga, Op.9
(J.Sibelius)
Hakan Olsson, Viola
Niklas Andersson, Klarinette
Swedish Radio Symphony Orchestra
Ltg.: Mikko Franck
Ondine

Symphony Nr.5 “Fennica”
(E.Englund)
Tampere Philharmonic Orchestra
Ltg.: Eri Klas
Ondine

Parada
(M.Lindberg)
Philharmonia
Ltg.: Esa-Pekka Salonen
Sony Clas.

Patrick Lemmens