Klassikzeit: Malcolm Arnold und Ralph Vaughan Williams – Britain’s Finest

Seit genau einem Jahr ist Großbritannien nicht mehr Mitglied der Europäischen Union. Das soll uns aber nicht davon abhalten, in der Klassikzeit die sinfonischen Meisterwerke der Briten vorzustellen. Und die beiden Komponisten der aktuellen Sendung sind nicht nur hervorragende Sinfoniker, sie feiern auch beide in diesem Jahr einen runden Geburtstag.

Bus in London (Bild: Lindsey Parnaby/EPA)

Illustrationsbild: Lindsey Parnaby/EPA

Sir Malcolm Arnold wäre im vergangenen Oktober 100 Jahre jung geworden. Geboren in Nordengland war Arnold als Trompeter eng mit der englischen Brass-Band-Tradition vertraut und komponierte demnach neben Filmmusik und Werken für Sinfonieorchester auch eine ganze Reihe von Stücken für Blasorchester sowie Kammermusik.

Im kommenden Oktober feiern wir Ralph Vaughan Williams‘ 150. Geburtstag. Mit einer Unmenge an Werken für Sinfonieorchester, Opern, Balletten, Kammermusik und ebenfalls Filmmusik ist sein Oeuvre noch deutlich umfangreicher als das von Malcolm Arnold. Beide Komponisten gehören jedoch unbestritten zu den herausragenden britischen Komponisten der letzten Jahrhunderte – eben „Britain’s Finest“.

Colonel Bogey March
(M.Arnold)
Sir Malcolm Arnold & Kenneth Alford
Columbia

English Dances, Set 1, Op.27
(M.Arnold)
Queensland Symphony Orchestra
Ltg.: Andrew Penny
Naxos

Four Scottish Dances, Op. 59
(M.Arnold)
Dallas Wind Symphony
Ltg.: Jerry Junkin
Reference Rec.

The Lark Ascending
(R.VauhanWilliams)
David Greed, Violine
English Northern Philharmonia
Ltg.: David Lloyd-Jones
Naxos

Fantasia on a Theme by Thomas Tallis
(R.VauhanWilliams)
London Philharmonic Orchestra
Ltg.: Sir Roger Norrington
Decca

Patrick Lemmens