Klassikzeit: Mozarts „Don Giovanni“ in der Lütticher Oper

Vom 13. bis zum 21. Mai steht in Lüttich ein Meisterwerk eines Genies auf dem Programm: "Don Giovanni" von Wolfgang Amadeus Mozart. Dieses Stück, dessen Handlung auf dem bekannten Don-Juan-Stoff basiert, wird von vielen als die "Oper aller Opern" bezeichnet.

Oper Lüttich (Archivbild: Lorraine Wauters/Opéra Royal de Wallonie)

Archivbild: Lorraine Wauters/Opéra Royal de Wallonie

Den Auftrag zu „Don Giovanni“ erhielt Mozart Anfang 1787 von dem Direktor einer Prager Operngesellschaft, die zuvor mit Mozarts „Hochzeit des Figaro“ einen großen Erfolg verzeichnet hatte. So entschied sich der Meisterkomponist konsequenterweise dazu, nach dem „Figaro“ ein zweites Mal mit dem Librettisten Lorenzo Da Ponte zusammenzuarbeiten. Herausgekommen ist dabei eine Oper, die allgemein als ein absolutes Meisterwerk gilt, auch wenn es in den Jahren nach der Uraufführung neben Lob für die Musik durchaus auch Kritik an der Wahl des Stoffes gegeben hat.

An der Königlichen Oper der Wallonie in Lüttich steht die Produktion des „Don Giovanni“ unter der Gesamtleitung des Franzosen Christophe Rousset. Er ist ausgesprochener Mozart-Experte und in Lüttich mittlerweile regelmäßig zu Gast: Nach „“Die Entführung aus dem Serail“ (2013) und dem „Figaro“ (2018) dirigierte er im vergangenen Jahr während des Lockdowns die Produktion „Così Fan Tutte“ im Live-Stream-Format.

Patrick Lemmens