Klassikzeit: Summertime

Es ist Juli, es ist Sommer - für viele haben in diesen Tagen die Sommerferien angefangen, oder sie stehen kurz bevor. Auch das Wetter spielt mit, und so wollen wir in der aktuellen Klassikzeit einen Beitrag leisten für ein wenig „Sommer-Feeling“.

Sommerterrasse

Im Lauf der Musikgeschichte haben sich viele Komponisten mit dem Sommer befaßt; eines der bekanntesten klassischen Werke rund um dieses Thema sind wohl die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi, eine Sammlung von vier Violinkonzerten, die jedes eine der Jahreszeiten musikalisch darstellen.

Aber auch nach Vivaldi hat die heiße Jahreszeit immer wieder die Komponisten inspiriert; Felix Mendelssohn-Bartholdy basierte sich für seine Ouvertüre „Ein Sommernachtstraum“ auf das Bühnenstück von Shakespeare, Samuel Barber beschrieb musikalisch die Kindheitserinnerungen des Dichters James Agee in seinem Werk „Knoxville: Summer of 1915“, und auch Manuel De Fallas „Nächte in Spanischen Gärten“ spielen sich in den Sommermonaten ab.

Schließlich hat auch Astor Piazzolla, der vor genau 30 Jahren verstorben ist, den Sommer (und die drei anderen Jahreszeiten) in seiner Heimatstadt Buenos Aires beschrieben – natürlich mit einem Tango. Titelsong der heutigen Sendung ist aber das wohl bekannteste Stück aus der Oper „Porgy and Bess“ von George Gershwin: „Summertime“.

Summertime
(A.Previn)
Kathleen Battle, soprano
Orchestra of St. Luke’s
Ltg.: André Previn
Deutsche Grammophon

L’estate, Concerto in g-moll op.8 No.2 Der Sommer
(A.S. Mutter)
Trondheim Soloists
Ltg. Anne-Sophie Mutter
Deutsche Grammophon

Ein Sommernachtstraum op.21
(F.MendelssohnBartholdy)
London Symphony Orchestra
Ltg. Claudia Abbado
Deutsche Grammophon

Knoxville: Summer of 1915
(A.Previn)
Kathleen Battle, soprano
Orchestra of St. Luke’s
Ltg.: André Previn
Deutsche Grammophon

En el Generalife
(M.deFalla)
Alicia De Larrocha, Klavier
London Philharmonic Orchestra
Ltg.: Rafael Frühbeck de Burgos
Decca

Verano Porteño
(A.Piazzolla)
Patrick Gallois, Flöte
Göran Söllscher, Gitarre
Deutsche Grammophon

Patrick Lemmens